Kistenweise Hilfe für Bedürftige

Riesige Resonanz auf die Aktion „Kumpelkiste“ der Schalke-Fans / Lkw voller Spenden

-Dieter Huge sive Huwe- Metelen - Der 4:0-Erfolg ihres Teams am Vorabend steckte manchen noch sichtlich in den Knochen, und doch standen ein gutes Dutzend Schalke-Fans aus dem Ort am Freitagmorgen pünktlich um 9 Uhr auf der Matte der früheren Hauptschule. Kistenschleppen war angesagt. Kumpelkisten, um ganz genau zu sein. Diese Aktion der 04-Anhänger war derart gut angekommen, dass auf die Fußball-Freunde viel Arbeit wartete.

Thomas Köning ist Fanclub-Geschäftsführer des rührigen 04-Fanclubs und öffnete die Tür zu einem großen Lagerraum der alten DHS. Darin stapeln sich Kisten fast bis zur Decke, einige von ihnen königsblau mit Schlegel und Eisen verziert – dem Symbol der Aktion, die von dem Fußballverein aus Gelsenkirchen angestoßen worden war (wir berichteten). Die meisten Kartons sind allerdings im üblichen Braunton und enthalten von Kleidung über Hausrat bis hin zu Spielsachen so ziemlich alles, was nicht nur als Erstausstattung für Flüchtlinge und bedürftige Menschen gebraucht werden kann.

„Wir haben das aussortiert“, umschreibt Köning nur vage die viele Vorarbeit, die die Schalke-Fans bereits in den vergangenen Wochen geleistet haben. Das kleine Häufchen an wirklich nicht mehr zu gebrauchenden Sachen, das in einer Ecke liegt, ist dabei sehr überschaubar. Ein Zeichen dafür, dass die Menschen mit Bedacht das in die Kisten gepackt haben, was auch wirklich noch gut nutzbar ist.

Zu Beginn ihrer Aktion hatten die örtlichen 04-Fans noch ein Privathaus aus Anlaufstelle für die Abgabe der Spenden benannt, wurden dann aber von der großen Resonanz überrascht. Die Gemeinde bot das leer stehende Hauptschulgebäude als Lagerraum für die zahllosen Kartons, Kisten, Kleidersäcke an.

Der Umzug in die DHS stellte sich im Nachhinein als gute Entscheidung heraus. Denn eine komplette Lkw-Ladung an Hilfsgütern kam zusammen. Auch ein halbes Dutzend Fahrräder für Erwachsene, einige Kinderfahrräder, Kinderwagen, ausgemusterte Kindersitze, ja auch das eine oder andere Skateboard fand schließlich noch Platz auf dem Truck, den die Fahrschule Nienhaus zur Verfügung gestellt hatte.

Unterstützer der Aktion waren auch die Fahrschule Helling und die Firma „Ton und Lichttechnik Langhorst“. Beide stellten Anhänger zur Verfügung. Der Partyservice Böhm und Getränke Segeler sorgten dafür, dass die Kräfte bei den 04-Fäns währen all der Stunden, in denen sie die Aktion durchführten, nicht nachließen.

Aktion Kumpelkiste

Äußerst positiv ist das Fazit des Vorstands von Königsblau Metelen zum
ersten Abgabetermin der Spendenaktion. "Wir hatten einen sehr guten
Zuspruch, sind aber nicht überrannt worden." So der 1. Vorsitzende Bernhard
Schaper. So sind die Mengen an Spenden für den Vorstand noch gut zu Hand
haben. Eigens zwei zur Verfügung gestellte Anhänger dienen dem Vorstand als
Zwischenlager; auf denen noch Platz ist. Die spätere Sortierung erfolgt dann
durch fleißige Helfer in Räumlichkeiten der alten Hauptschule, die die
Gemeinde zur Verfügung stellt. Neben tragbarer Kleidung und Spielzeug werden
ganz aktuell folgende Dinge gesucht: Größeres Spielzeug (Dreirad,
Bobbycar...), Kinderwagen, Fahrräder, Hausrat (Geschirr, Besteck, Töpfe,
Bettwäsche, Handtücher...) und Kleinmöbel, wie zum Beispiel Regale. "Wir
sind sehr dankbar für die bereits eingereichten Spenden und die verbale
Unterstützung der Spender, das wir den richtigen Wegen gehen." Sagt
Geschäftsführer Thomas Köning und verweist auf die nächsten beiden
Abgabetermine. Diese sind bereits am:
Mittwoch, 16.09.2015 von 17.00 bis 18.00 Uhr Samstag, 19.09.2015 von 10.00
bis 11.00 Uhr Bei Familie Schaper am Josefsweg 11 in Metelen.
"Wir hoffen, dass es so weiter geht." So die abschließende Meinung des
Vorstands von Königsblau Metelen. 


Immer auf den BVB - Schalke-Fanclub feiert Sommerfest

Achtete darauf, dass bei dem „Dosenfutter“-Spiel alles mit rechten Dingen zuging: Bernhard Schaper, Vorsitzender des Schalke-Fanclubs. Foto: Dorothee Zimmer

 

Mit einem Stationslauf samt „Dosenfutter“ und anderen lustigen Aktionen feierte der Schalke-Fanclub am Samstag sein Sommerfest. Dabei gab es einige Seitenhiebe auf den BVB und andere Bundesligaclubs.

 

„Dosenfutter“ haben die Organisatoren des Sommerfests des Schalke-Fanclubs eine der insgesamt sechs zu bewältigenden Aufgaben beim Stationslauf betitelt. Jede forderte im Stadion an der Ochtruper Straße am Samstag auf unterschiedliche Art und Weise die Geschicklichkeit heraus. Das Dosenspiel bot jedoch noch mehr: Es eignete sich in idealer Weise für Spott und Häme gegenüber den Fußballclubs der ersten Liga.

Der Vorsitzende Bernhard Schaper hatte dafür eine Pyramide aus Dosen aufgebaut, alle trugen eine Banderole mit den Namen verschiedener Erstligisten. Ganz oben standen die Dortmunder. „Hau auf jeden Fall die Zecken weg“, wurde Werner Pöpping von gut gelaunten S 04-Fans angespornt. Ein paar Mal ging der gespannte Gummiring daneben, dann – es war die letzte Chance – stürzte Pöpping nicht nur die BVB-Dose von der Spitze, er sprengte gleich den ganzen Turm. Das bereitete den Schalke-Fans große Freude. Eine Dose ihres eigenen Vereins fehlte. Warum? „Ist doch klar, die werden ja nicht abgeschossen“, so der einhellige Kommentar.

Dass die Schalker auf einem guten Weg sind, glaubt auch Sebastian Staub. Er hatte Tochter Lina-Maria auf dem Arm, ein Jahr alt und damit eines der jüngsten Mitglieder des Fanclubs. Staub hat in jüngster Zeit stetige Verbesserungen bei den Königsblauen gesehen; er sprach von guter Politik und der Verpflichtung von unter anderem Franco di Santo. „Das wird Früchte tragen“, ist er überzeugt.

Fanclub-Geschäftsführer Thomas Köning ließ beim Stationslauf trockene Erbsen in einem Glas schätzen. Es waren exakt 858. Nicht ganz so groß war die Zahl der Sommerfest-Teilnehmer. Rund 60 Fanclub-Mitglieder zählte Köning am Samstag. Sie hatten ihren Spaß bei Kaffee und Kuchen. Gegen Abend ließen sie sich Leckereien vom Grill schmecken.

 

Bericht der Generalversammlung 2015

 Mit der jeweils einstimmig ausgesprochenen Ehrenmitgliedschaft für Josef Feldhues und Andreas Joost gingen die fast 60 erschienenen Mitglieder bei der Generalversammlung des Schalke-Fanclubs Königsblau Metelen im achtzehnten Jahr des Bestehens neue Wege. Beide Ehrenmitglieder gehören dem  königsblauen Fanclub seit Vereinsgründung im Juli 1997 an: Josef Feldhues als Dauerfahrteilnehmer bei den Heimspielen und Andreas Joost seit Vereinsgründung bis zur Generalversammlung als Schriftführer im Vorstand der Königsblauen. Die beiden hierfür rechtzeitig eingereichten Anträge hatte der Vorstand gemäß Vereinssatzung zugelassen, die Mitglieder sprachen sich abschließend einstimmig für die Ernennung der ersten beiden Ehrenmitgliedschaften in den Reihen von Königsblau Metelen aus.

 

Vorher nutzten sowohl Geschäftsführer Thomas Köning als auch Kassiererin Christina Schaper in ihren Geschäftsberichten die Möglichkeit, sowohl die Vereinsaktivitäten als auch auf die Kassenlage im abgelaufenen Jahr 2014 Revue passieren zu lassen. Neben dem Besuch aller Heimspiele in der Arena war das Jahr 2014 vom Ortsjubiläum „1125 Jahre Metelen“ und der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien gekennzeichnet. „“Wir konnten unseren Verein mit dem Schalker Speed-Control“ beim Tag der Vereine im Mai 2014 nachhaltig präsentieren und mit allen Public Viewing Übertragungen und der Spende von 1.500 € den neuen Kunstrasenplatz in Metelen und den Aufbau der Jugendfeuerwehr nachhaltig unterstützen“, so Thomas Köning.

 

Eine solide und lückenlose Kassenführung bescheinigten die beiden Kassenprüfer Hans Köning und Josef Feldhues Kassiererin Christina Schaper und beantragten die Entlastung des Vorstandes, dem die Versammlung dann auch einstimmig folgte.

 

Bei den Neuwahlen zum Vorstand gab es dann den angekündigten Wechsel beim Posten des Schriftführers. Einstimmig wählte die Versammlung Michael Kottig für Andreas Joost in den Vorstand. Königsblau Metelen geht damit mit folgendem Vorstandsteam in das neue Jahr 2015:

Bernhard Schaper (1. Vorsitzender), Sebastian Staub (2. Vorsitzender), Thomas Köning (Geschäftsführer), Christina Schaper (Kassiererin), Michael Kottig (Schriftführer), Klaus Krabbe und Christoph Münstermann (Beisitzer). Zu Kassenprüfern wurden Josef Feldhues und Marion Ernsting gewählt.

 

Bevor auch in diesem Jahr die Karten für die Heimspiele der Bundesligarückrunde verteilt wurden, nutzte Detlef Ernsting die Möglichkeit, auf die nächste geplante Mythos-Tour am 11. April 2015 aufmerksam zu machen. Diese fußläufige Tour taucht  ein in die Geschichte des „alten Schalke“ und kehrt zurück zu den Wurzeln derVereinsgeschichte um die  legendären Knappen Fritz Szepan und Ernst Kuzorra.

Anmeldungen für diese Tour, die mit dem Heimspiel gegen den SC Freiburg endet, nimmt S04-Mitglied Detlef Ernsting entgegen.

Ebenfalls geplant ist laut Thomas Köning ein Besuch der Jubiläumsveranstaltung 111 Schalker Jahre am 12. September 2015. Hierzu gibt der Vorstand in den nächsten Wochen noch nähere Hinweise.

 

Spende des Fanclubs Königsblau Metelen

Insgesamt 1.500 € aus den Erlösen der Public Viewing-Veranstaltungen bei der WM 2014 in Brasilien stellte der Fanclub „Königsblau Metelen“ am Samstagnachmittag den Fußballern des FC. Matellia 08 Metelen und der Freiwilligen Feuerwehr als Spende zur Verfügung. „Wir waren uns innerhalb des Vorstandes schnell einig, dass wir mit den Erlösen gezielt Projekte in Metelen unterstützen wollen und dass die Spenden dort gut eingesetzt werden“, so der 1. Vorsitzende Bernhard Schaper vor dem Abfahrt mit dem Fanbus zum ersten Heimspiel der neuen Saison gegen Bayern München.

Für die 1.000 € die der Förderverein Matellia Power erhalten hat, soll das aktuelle Großprojekt „Sportpark Süd“ unterstützt werden. Königsblau Metelen übernimmt damit die Patenschaft von 40 qm des neuen Kunstrasenplatzes der Fußballer, der derzeit in der Vechtegemeinde gebaut wird. Und die neue Jugendfeuerwehr in Metelen erhält für den Aufbau ebenfalls eine Spende von 500 €. Möglich gemacht hat der Fanclub die Spenden durch die alleinige Organisation und Durchführung aller Spiele der deutschen Nationalmannschaft beim Public Viewing im Metelener Bürgerhaus. „Beide Projekte stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Förderung der Schüler- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde und sind zukunftsweisend ausgerichtet. Von daher sind wir hier gerne unterstützend tätig geworden“, begründete Fanclubgeschäftsführer Thomas Köning das finanzielle Engagement der königsblauen Fangemeinde.

Bericht zum Tag der Vereine - 1125 Jahre Metelen

Ein durchweg positives Fazit zog der Metelener Schalke Fanclub angesichts der Resonanz beim „Tag der Vereine“ im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten 1125 Jahre Metelen.

Bei perfektem Sommerwetter startete das Speed Controll zwar zunächst schleppend, im Verlaufe des Tages nutzen aber viele Fußballfreunde das Event um möglichst nahe an die Geschwindigkeitsvorgaben  der Ehrengäste  heranzukommen und hier attraktive Preise zu gewinnen.

Ob Bürgermeister Helmut Brüning, Frank Kloos, Aufsichtsratmitglied des SFCV, Pastor Thomas Stapper, Miss Schalke Lena Terlau oder auch Eurofighter Ingo Anderbrügge, die jeweilige Geschwindigkeit war Maßgabe für alle nachfolgenden Schützen. Besonders spannend wurde es dann im Final mit Ingo Anderbrügge, der 85 km/h vorlegte.

Am Ende freute sich Oliver Arning mit seinem 80 km/h-Schuss über einen Wochenendaufhalt für zwei Personen im Hotel Atlantik auf der Nordseeinsel Borkum.

Der Vorstand von „Königsblau Metelen“ zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und bedankte sich bei Gazprom, dem FC Schalke 04 und natürlich bei den Ehrengästen die dieses Event ermöglicht haben.

Bericht Weihnachtsfeier 2013

ingoEinen prominenten Gast neben dem Heiligen Nikolaus konnte die blau-weiße Fangemeinde des S04-Fanclubs Königsblau Metelen am Sonntagnachmittag im vorweihnachtlich geschmückten Saal des Bürgerhauses begrüßen. Ingo Anderbrügge, von 1988 bis 2000 in Diensten des FC Schalke 04 und Mitglied der Jahrhundertelf der Knappen nutzte einen privaten Besuch in der Region, um sich bei Kaffee und frischen Kuchen zu stärken und natürlich auch Einblicke über seine aktive Zeit in Gelsenkirchen, seine anschließende Trainerlaufbahn und natürlich seine Fußballschule, die „Fußballfabrik Ingo Anderbrügge“ zu gewähren. Der 1964 in Datteln geborene dreifache Familienvater sorgte mit seiner Fachkenntnis und seiner ruhigen Art für ein Ausrufezeichen in dieser harmonischen Jahresabschlussfeier der Metelener Fans trotz der unglücklichen Niederlage in Gladbach. Geschäftsführer Thomas Köning, der den Kontakt zum UEFA-Pokalsieger des Jahres 1997 hergestellt hatte, nutzte die Fragerunden, um allerhand Wissenswertes über den Menschen und Fußballer Anderbrügge, über das Trainergeschäft in den Fußball-Ligen und natürlich auch über den FC Schalke 04 zu hinterfragen. Mit Blick zurück auf seine größten sportlichen Erfolge sprach Anderbrügge natürlich vom Sieg im UEFA-Pokal 1997 in Mailand und dem Elfmeter-Krimi, wo er als erster der Schalker Spieler gegen Gianluca Pagliuca im Rückspiel in Italien das wichtige erste Tor für seine Mannschaft erzielte. Mit Blick auf seine eigene allerdings nur kurze Trainerlaufbahn beim VfB Hüls und bei Wacker Burghausen sprach der gelernte Fußballlehrer auch von dem ungemeinen Leistungsdruck, der auf seine Trainerkollegen ausgeübt wird, und der von Fans, den Vorstandsetagen der Vereine und nicht zuletzt auch von der Presse gezielt verstärkt wird. „Am Beispiel des aktuellen Schalker Trainer Jens Keller wird einmal mehr deutlich, wie an unterschiedlichen Fronten gearbeitet wird, wenn ausgegebene Saisonziele, die möglicherweise sogar völlig überzogen sind, nicht erreicht werden,“ so Anderbrügge zur Kritik an Jens Keller. Mit seiner sehr erfolgreichen Fußballschule und den bundesweit angebotenen Fußballcamps hat sich Mittelfeldspieler bewusst in eine andere Richtung bewegt. „Man soll im Leben aber nie nie sagen“, so die kurze Antwort auf die Frage, ob er sich ein weiteres Engagement als Trainer in Zukunft vorstellen kann.

Geschäftsführer Thomas Köning bedankte sich abschließend beim prominenten Gast für die vielfältigen Informationen im Rahmen der Weihnachtsfeier. Bevor der Nikolaus zusammen mit Knecht Ruprecht vor allem die anwesenden Kinder beschenkte, gab es beim „Schalke-Click-Spiel“ Gelegenheit, anhand von Bildausschnitten auf der eigens aufgebauten Leinwand für Groß und Klein einige blau-weiße Fanartikel zu gewinnen. Ein gut sortiertes Kuchenbuffet, kühle Getränke und nicht zuletzt die von Heike Joost organisierte und betreute Kinderbastelecke für die kleinsten Besucherinnen und Besucher rundeten die Weihnachtsfeier des Metelener Fanclubs ab.

Neben dem Champions-Leaque-Spiel gegen Basel und der Bundesligapartie am kommenden Sonntag steht Anfang des Jahres 2014 im übrigen der nächste Termin für die blau-weißen Fans auf der Tagesordnung. Am Freitag, dem 3. Januar lädt der Verein nicht nur zur Generalversammlung ein. Um 20.04 Uhr werden auch die Rückrundenkarten für die laufende Bundesligasaison im Vereinslokal Kock verteilt.

Bericht der Generalversammlung 2013

Mit einem neuen Gesicht im Vorstand geht Metelens mitgliederstärkster Fanclub in das neue Jahr 2013. Bei der Generalversammlung des Schalke-Fan-Clubs am vergangenen Freitagabend wählte die Versammlung Christina Schaper als neue Kassiererin in den Vorstand. Der bisherige Kassierer Alexander Fiege hatte den knapp 70 anwesenden Mitgliedern im Vereinslokal Kock im Vorfeld mitgeteilt, dass er aus beruflichen Gründen nicht mehr für den Posten des Kassierers kandidieren kann. Die Wahl von Christina Schaper erfolgte wie auch der übrigen Vorstandsposten die besetzt werden mussten, einstimmig.

Im Beisein des Bezirksleiters Dieter Brand (Rheine) wickelten die Mitglieder die eigentliche Generalversammlung dann innerhalb von nur einer Stunde ab. Insgesamt 394 Mitglieder zählt der Verein, neben dem Besuch aller Bundesligaheimspiele, den Fahrten zu den Champions League-Spielen und den beiden DFB-Pokalspielen gegen Sandhausen und Mainz wurden auch die Public-Viewing-Veranstaltungen anlässlich der EM 2012 im Saal des Bürgerhauses durch den Metelener S04-Fanclub organisiert. Das Sommerfest stand ganz im Zeichen des 15. Geburtstages und passend zur Weihnachtsfeier im Dezember konnten die neuen Fanclubschals zum Verkauf angeboten werden, so Geschäftsführer Thomas Köning in seinem Geschäftsbericht. Einen positiven Kassenbestand vermeldete anschließend Kassierer Alexander Fiege.

„Diese positive Entwicklung unserer Vereinskasse führt auch dazu, dass wir trotz steigender Kosten die Busfahrtpauschale mit nur sechs Euro schon seit Jahren ebenso gering halten können, wie die Pauschalten für Sommerfest oder auch Weihnachtsfeier. Diese familiäre Vereinspolitik soll auch weiterhin Bestand haben,“ so der Vorsitzende Georg Feldhues.

Nicht nur aus diesem Grund stimmte die Versammlung dem Vorschlag von Kassenprüfer Christian Ernsting auf Entlastung des Vorstandes auch einstimmig zu. Einstimmigkeit gab es auch bei der Wiederbesetzung der zur Wahl stehenden Vorstandsposten. Georg Feldhues (1. Vorsitzender), Andreas Joost (Schriftführer) und Klaus Krabbe (Beisitzer) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Vereinskasse wird künftig durch die beiden Kassenprüfer Hans Köning und Bernd Weyring geprüft. Bevor im Anschluss an die Generalversammlung die Karten für die Bundesligaspiele der Rückrunde ausgegeben wurden, machte der Geschäftsführer noch auf einen Termin aufmerksam. Am 25. Juni diesen Jahres planen die Fanclubs aus Horstmar, Ochtrup Wettringen und Metelen die Besichtigung der Veltins-Brauerei. Hierfür sollen zwei Busse eingesetzt werden. Nähere Infos zu den weiteren Terminen und auch zu den noch freien Kartenkontingenten gibt es auf der vereinseigenen Homepage unter www.koenigsblau-metelen.de.

Fazit der WM 2010 - 18.07.2010

Metelen - Vier Wochen lang hielt die Weltmeisterschaft die Fußballfreunde in Deutschland in Atem - auch in Metelen. Die Mitglieder der Fanclubs Königsblau Metelen und Vechtefohlen Metelen haben sich dabei nicht nur auf´s Mitfiebern beschränkt. Sie organisierten das Public Viewing im Bürgerhaus. Ein mitunter anstrengender Job, wie Uwe Krude, Vorsitzender der Vechtefohlen, und Thomas Köning, Geschäftsführer von Königsblau, in einem Interview mit Tageblatt-Redakteurin Linda Braunschweig zugeben. Sie ziehen dennoch ein positives Fazit der „Fußball-Manie“.


Die WM ist vorbei und damit auch das Public Viewing. Ist das eine Erleichterung oder sorgt es eher für „Entzugserscheinungen“?

Thomas Köning: „Sowohl als auch. Zum Einen ist die Arbeit fast getan und damit der ganze Stress weg. Es ist in sehr kurzer Zeit sehr viel zu erledigen. Selbst am Spieltag muss während der Übertragung an viele wichtige Dinge gedacht werden. Zum Anderen vermisst man schon die tolle Stimmung, die Begeisterung, wenn die deutsche Nationalmannschaft erfolgreich spielt. Wir würden es aber nicht Entzugserscheinungen nennen, sondern Erholungsphase; schließlich geht bald die Bundesliga wieder los.“

Sieben Spiele haben die Fanclubs im Bürgerhaus präsentiert. Bei welcher Begegnung herrschte die beste Stimmung?

Uwe Krude: „Eigentlich waren es drei Spiele. Mit dem Sieg gegen Ghana wurde das Achtelfinale als Gruppensieger erreicht. Das war auch das Spiel mit der höchsten Besucherzahl. Dann die beiden Partien gegen England und Argentinien. Keiner der deutschen Fans war sich eines Sieges in diesen Begegnungen wirklich sicher. Aber sie wurden überzeugend mit 4:1 und 4:0 gewonnen; das brachte die Stimmung im Bürgerhaus zum Kochen.“

Welches Spiel haben Sie selbst am meisten genossen?

Köning: „Ganz klar: Deutschland gegen Argentinien. Die Arroganz, die Nationaltrainer Maradona an den Tag legte, war ja im Vorfeld kaum noch auszuhalten. Da hat das deutsche Team auf dem Platz die richtige Antwort gegeben. Welch eine Demütigung muss das für den einst so stolzen Maradona gewesen sein...“

Es gab für die Ehrenamtlichen jede Menge Arbeit. Haben Sie zwischenzeitlich mal gehofft, dass Deutschland nicht weiterkommt, weil dann auch das Public Viewing zu Ende gewesen wäre?

Krude: „Definitiv: nein! Jedes Spiel bedeutet Arbeit; jede Runde weiter bedeutet mehr Arbeit - das ist klar. Aber ein volles Bürgerhaus, gute Stimmung und eine deutsche Nationalmannschaft in prächtiger Spiellaune entschädigt für vieles. Beide Fanclubs haben neben dem Vorstand auch viele freiwillige Mitglieder, die mit anpacken; das macht die Sache einfacher.“

Können Sie schätzen, wie viele Stunden Sie und Ihr Team in die Veranstaltungen investiert haben?

Köning: „Das lässt sich sehr genau sagen. Im Schnitt waren immer zehn Helfer da, mit circa vier Stunden pro Spiel. Bei sieben Spielen macht das 210 Stunden. Dazu noch die Sonderab- und Aufbauten und die Zeit für Pressearbeit und Organisation vor und nach der WM. Da kommen bestimmt in der Summe 250 Stunden zusammen.“

Hat das Public Viewing von den Besucherzahlen und der Stimmung her Ihre Erwartungen als Veranstalter erfüllt?

Krude: „Ja das hat es. Wenn wir ein ganz kleines bischen meckern dürfen: bei zwei oder drei Terminen war es einfach zu heiß draußen. Die Leute sind lieber zu Hause im kühlen Wohnzimmer geblieben, was ja auch verständlich ist. Bei den anderen Spielen war die Hütte richtig voll. Unterm Strich können wir mit den Besucherzahlen sehr zufrieden sein.“

Hat es sich bewährt, nur die deutschen Spiele zu zeigen?

Köning: „Das haben wir bereits beim Public Viewing in 2006 gelernt. Die Spiele mit deutscher Beteiligung hatten den höchsten Zuschauerzuspruch. Da die WM 2006 aber im eigenen Land war, wollten wir den Fans mehr bieten und haben auch andere attraktive Spiele gezeigt. Bereits bei der EM 2008 haben wir das auf die Begegnungen der deutschen Nationalmannschaft reduziert - und damit genau richtig gelegen. Insofern mussten wir diese Diskussion in diesem Jahr gar nicht mehr führen.“

Es braucht eine Menge Idealismus, so viel Arbeit auf sich zu nehmen. Gibt es 2012 zur EM wieder ein Public Viewing?

Krude: „Wenn die Rahmenbedingungen passen: Ja. Da sind wir uns bereits jetzt einig. Die Anstoßzeiten sollten kein Problem sein, das Bürgerhaus muss frei, und die Übertragungsrechte müssen geregelt sein. Dann könnte es schon losgehen... Inzwischen haben wir ja Übung, was die Organisation einer solchen Veranstaltung angeht.“

Unabhängig vom Public Viewing, was ist Ihr Fazit zur WM und zur Leistung des deutschen Teams?

Köning: „Nun, von Land und Leuten in Südafrika haben wir nicht soviel mitbekommen; nur das, was man mal im TV in den Vorberichterstattungen gesehen hat. Der Fokus hat sich doch sehr auf die Übertragung der Partien mit deutscher Beteiligung beschränkt. Aber mit dem Abschneiden der deutschen Elf können wir doch sehr zufrieden sein. Es gab im Vorfeld viele Skeptiker, die Deutschland schon in der Vorrunde haben ausscheiden sehen. Die Jungs haben eine tolle Weltmeisterschaft gespielt, und nun sind wir Dritter.“

Von Linda Braunschweig - Ochtruper Tageblatt

Bericht von der Generalversammlung 2012 - 15.01.2012

Metelen.aj. Rein rechnerisch sind über 6 % der Einwohnerinnen und Einwohner Mitglied bei Königsblau Metelen, dem größten Fanclub in der Vechtegemeinde. Stimmt aber nicht ganz, weil viele der inzwischen über 400 Mitglieder nicht in Metelen wohnen. Und so kommt das inzwischen 400. Mitglied, der am 10. Juli 2011 geborene Ludovic Gras, aus dem schweizerischen Genf. Vater Jerome hat seinen Sprössling nach Angaben von Geschäftsführer Thomas Köning bereits am Tag seiner Geburt bei Königsblau Metelen angemeldet. Der Metelener Fanclub hat für das 400. Mitglied zum Weihnachten ein kleinkindgerechtes Fanclubpaket geschnürt und nach Genf verschickt. Zudem darf sich Ludovic Gras über eine kostenlose Mitgliedschaft im Metelener Fanclub bis zu seinem 18. Geburtstag freuen. Über diese wie auch viele weitere Informationen zur Vereinsarbeit wurden die über 80 anwesenden Mitglieder bei der Generalversammlung des S04-Fanclubs am 6. Januar im Vereinslokal Kock informiert. Im Beisein des Bezirksvorsitzenden Dieter Brand (Rheine) ging Geschäftsführer Thomas Köning aber auch auf die zunehmende Zahl von Nutzer der vereinseigenen Homepage ein und auch das „Facebook-Angebot“ des Vereins wird von immer mehr Usern genutzt. Das „Kerngeschäft der Vereinsarbeit“ sind jedoch die Fahrten zu allen Heimspielen in 2011, dazu die Fahrt zum erfolgreichen Pokalendspiel, zum Live-Event von Mario Barth und auch zur Veltins-Brauerei. Ganz großen Respekt zollten die Anwesenden dann noch einmal Klaus Krabbe und Stefan Schlüter. Beide hatten bekanntlich im April vergangenen Jahres im Rahmen des Sponsorenlaufes die Strecke Metelen bis Gelsenkirchen läuferisch zurückgelegt, die knapp 5.300 EUR konnten inzwischen der gemeinnützigen Organisation „Schalke hilft“ übergeben werden.

Positive Zahlen konnte anschließend auch Kassierein Marion Ernsting vermelden. Der Fanclub ist finanziell gut aufgestellt, die Kassenlage zufriedenstellend, was die beiden Kassenprüfer Alexander Fiege und Bernhard Schaper auch anschließend in ihrem Kassenbericht bescheinigen konnten. Dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes folgte die Versammlung dann auch einstimmig. Bei den angesetzten Vorstandswahlen kam es dann zum „Stühlerücken“. Sowohl der 2. Vorsitzende Adolf-Josef Weyring als auch Kassiererin Marion Ernsting hatten bereits im Vorfeld signalisiert, dass sich für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stehen. Georg Feldhues bedankte sich mit entsprechenden Präsenten bei Weyring und Ernsting für deren ehrenamtliche Arbeit innerhalb des Vorstandes in den vergangenen Jahren mit einem Präsent.

Mit den beiden Kassenprüfern Bernhard Schaper (2. Vorsitzender) und Alexander Fiege (Kassierer) hatte die Versammlung aber schnell zwei Nachfolger für die vakante Vorstandsposten gefunden. Als neue Kassenprüfer wurden abschließend Bernd Weyring und Christian Ernsting gewählt.

Um die Arbeit innerhalb des Vorstandes aufgrund der weiterhin steigenden Mitgliederzahlen auf mehrere Schultern zu verteilen, sprachen sich die Mitglieder für eine Änderung der Vereinssatzung aus. Künftig können statt bislang zwei Beisitzer bis zu vier Beisitzer in den Vorstand gewählt werden. Mit Sebastian Staub als drittem Beisitzer neben Christoph Münstermann und Klaus Krabbe folgte Versammlung auch dem Vorschlag des Vorstandes auf Aufstockung. Königsblau Metelen geht in das inzwischen 15 Vereinsjahr mit folgender Vorstandsbesetzung: Georg Feldhues (1. Vorsitzender), Bernhard Schaper (2. Vorsitzender), Thomas Köning (Geschäftsführer), Alexander Fiege (Kassierer), Andreas Joost (Schriftführer), Klaus Krabbe, Sebastian Staub und Christoph Münstermann (Beisitzer). Die Geburtstagsfeier des Fanclubs findet, so die Ankündigung in der Generalversammlung, am 7. Juli auf dem Gelände von Plagemanns Mühle statt.

Scheckübergabe vom Sponosrenlauf - 20.11.2011

Metelen, 09.04.2011 es ist 5.00 Uhr am Busbahnhof. Klaus Krabbe und Stefan Schlüter machen sich warm. Knappe 92 Kilometer bis nach Gelsenkirchen liegen nun vor ihnen. Um 14.10 Uhr erreichen die beiden Läufer nach 9 Stunden und 10 Minuten die "1000 Freunde Mauer" vor der Veltins Arena in Gelsenkirchen. Aber nicht etwa mit dem Bus, Auto oder Fahrrad; sie sind die Strecke gelaufen. Was sich für den Normalbürger wie Wahnsinn anhört nennt sich in der Realität Ultramarathon.

 

Bereits im Januar 2011 begann das Training um das ehrgeizige Ziel auf Schalke zu erreichen. Fast 1400 Trainingskilometer wurden von den beiden bis dahin absolviert, bevor der Weg nach Gelsenkirchen in Angriff genommen werden konnte. Mit Erfolg! Nicht nur, das beide Läufer gesund in Gelsenkirchen angekommen sind, es wurden auch noch stolze 2.630.28 Euro an Spendengeldern gesammelt. Beide Läufer haben die sportliche Herausforderung mit sozialem Engagement verbunden. Der Spendenbetrag wird der gemeinnützigen Stiftung "Schalke hilft!" zugute kommen. Auf Grund der herausragenden sportlichen Leistung hat der FC Schalke 04 den Spendenbetrag auf 5.260,56 Euro verdoppelt.

Am letzten Samstag wurde von den Läufern nun der Scheck an die Stiftung "Schalke hilft!" in Gelsenkirchen übergeben. Im Rahmen des Bundesligaspiels FC Schalke 04 : 1. FC Nürnberg wurde der Scheck unter großem Applaus der Zuschauer auf den Rängen an den Geschäftsführer der Stiftung MoritzBeckers-Schwarz übergeben. Vor Anpfiff der Partie fand die Übergabe auf dem Rasen der Arena statt. Stadionsprecher Dirk Oberschulte-Beckmann interviewete die Läufer. Ein besonderer Dank galt den Helfern im Hintergrund ohne die diese Leistung nicht möglich gewesen wäre. Klaus Krabbe und Stefan Schlüter wurden durch Ingo Nienhaus und Sebastian Staub auf dem Fahrrad begleitet. Im Begleitfahrzeug folgten Gerlinde Bonheger und Therapeut Pim Sloot den Läufern nach Gelsenkirchen.

Der Spendenbetrag wird unter anderem für die Suppenküche in Gelsenkirchen eingesetzt, wo sozial benachteiligte Menschen einmal am Tag ein warmes Essen einnehmen können.


Und hier die Geschichte zum Sponsorenlauf!


Der aktuelle Spendenstand...

... ist 2.613,28 Euro. Und Schalke 04 wird den Betrag verdoppeln!!!

Die Idee...

...wie bekommt man eine sportliche Herausforderung mit einem sozialem Engagement unter einen Hut? Diese Frage stellten sich Klaus Krabbe und Stefan Schlüter und fanden schnell die Lösung: ein Sponsorenlauf von Metelen nach Gelsenkirchen zu Gunsten der Stiftung Schalke hilft!

Die Läufer...

...sind Klaus Krabbe und Stefan Schlüter aus Metelen. Beide sind Langstrecken- und Marathonläufer die als begeisterte Schalke Fans bei uns im Fan Club Mitglied sind und dazu noch im Vorstand sind bzw. waren. Hier stellen wir sie nun näher vor:

Klaus Krabbe

Alter: 32 Jahre
Wohnort: Metelen
Beruf: Tischler
Klaus läuft seit: 2008
Gelaufene Marathons: 2
Beste Zeit: 3:18

Stefan Schlüter

Alter: 39 Jahre
Wohnort: Metelen
Beruf: Schornsteinfegermeister u. Gebäudeenergieberater
Stefan läuft seit: 2001
Gelaufene Marathons: 8
Beste Zeit: 3:13

Der Termin...

...des Sponsorenlaufs ist der Heimspieltag Schalke : Wolfsburg (09.04.2011). Die beiden laufen um ca. 5.00 Uhr in Metelen los. Die Ankunft in Gelsenkirchen  ist für ca. 14.00 Uhr vorgesehen.

Die Strecke...

...ist knappe 92 Kilometer lang, gilt damit als Ultramarathon und folgt folgendem Verlauf: Metelen, Schöppingen, Rosendahl, Billerbeck, Coesfeld, Dülmen, Haltern am See, Marl und Gelsenkirchen. Start in Metelen ist der ZOB - das Ziel in Gelsenkirchen ist die Veltins Arena. Hier der vorläufge Zeitplan:

Schöppingen                                  (Hauptstraße am alten Rathaus)                                       7,6km    05:45 Uhr
Eggerode                                       (Vechtestraße)                                                              12,0km    06:10 Uhr
Darfeld                                          (Kreuzung Sportplatz/Schloss)                                       17,5km    06:40 Uhr
Billerbeck-Hamern                         (Vereinsgelände TV Blau-Weiss Billerbeck)                  23,5km    07:15 Uhr
Billerbeck-Osthellen                       (Osthellen L581)                                                           26,2km    07:30 Uhr
Coesfeld-Gerleve                           (Kloster Gervele an der B525)                                      31,8km    08:05 Uhr
Dülmen-Holsterbrink-Rorup           (K12-Letter Str/Welter Str. zw. Holsterbrink u.Rorup)  39,3km    08:45 Uhr
Dülmen-Zentrum                            (St. Viktor-Kirche)                                                        50,0km    09:40 Uhr
Haltern am See Ot. Lehmbraken    (Kreuzung Kuhlenweg/Brinkweg)                                   57,4km    10:30 Uhr
Haltern am See Ortsteil Sythen       (Kreisverkehr Hellweg/Dorfstraße)                                 58,8km    10:40 Uhr
Haltern am See Zentrum                 (Kreuzung Schützenwall/Hullerner Str.)                           63,0km    11:05 Uhr
Marl Ortsteil Sinsen                        (Kreuzung Halterner Str./Bahnhofsstr.)                           71,2km    11:55 Uhr
Marl Zentrum                                 (Kreuzung Bergstr. [L798]/Rappaportstr.)                      77,5km    12:30 Uhr
Gelsenkirchen-Polsum                    (Kreuzung Buerer Str [L608]/Scholvenerstr. [L798]       82,8km    13:00 Uhr
Gelsenkirchen-Buer                        (Kreuzung Mühlenstr./Freiheit)                                       87,9km    13:30 Uhr
Veltins Arena                                  (Geschäftsstelle FC Schalke 04)                                    91,44km  13:50 Uhr

Die genannten Zeiten setzen einen optimalen Rennverlauf voraus. Daher handelt es sich um geplante Zeiten. Die Läufer gehen von einer tatsächlichen Ankunft in Gelsenkirchen zwischen 14 Uhr und 14.30 Uhr aus.

Die Helfer...

...ohne die wird es schwer. Die gesamte Strecke werden die Läufer von Ingo Nienhaus und Sebastian Staub per Fahrrad begleitet. Zudem folgt den Läufern ein PKW mit Verpflegung, Ausrüstung und dem Metelener Physiotherapeuten Pim Sloot.

Die Sponsoren...

... können sich unter der E-Mail Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Dabei ist uns jeder Spender recht: Großunternehmer, Fan Clubs, kleine Firmen oder auch der Nachbar von nebenan. Gespendet werden kann in einer Gesamtsumme oder auch gerne je gelaufenen Kilometer. Die Gesamtsumme soll dann in Form eines Schecks vor Spielbeginn an die Stiftung "Schalke hilft!" übergeben werden.

Das Spendenkonto...

... ist bei der Volksbank Gronau-Ahaus, Filiale Metelen

Schlüter/Krabbe - Spendenkonto "Schalke hilft"

Kontonummer: 4302981500
BLZ: 40164024
Volksbank Gronau-Ahaus

Links...

Stiftung Schalke hilft!:  http://www.schalke04.de/index.php?id=3084

Was Fans und Mitglieder derzeit so denken.... - 07.02.2011

Offener Brief der Bezirksleiter und des Aufsichtsrates vom Schalker FanclubVerband e.V.

an den Aufsichtsrat des FC Schalke 04 e.V.

Die Versammlung der Bezirksleiter und die Mitglieder des Aufsichtsrates haben sich in einem außerordentlichen Treffen am 06.02.2011 entschlossen, den sportlichen und wirtschaftlichen Kurs des FC Schalke 04 in der momentanen Form nicht mehr kritiklos mitzutragen.

In erster Linie geht es den offiziellen Fanvertretern darum, dass der Dialog von Seiten des Hauptvereins wieder aufgenommen wird, der in den letzten Monaten nahezu vollständig zum Erliegen gekommen ist bzw. zu keinen dokumentierten Ergebnissen geführt hat.

Es erschließt sich Außenstehenden und somit auch den Fans nicht, warum bei einer erfolgreichen Mannschaft durch ständige Zu- und Abgänge immer wieder Veränderungen herbeigeführt wurden. Gerade in Bezug auf die immer wieder herausgehobene angeschlagene finanzielle Situation ist ein solches Geschäftsgebaren, auch bei Verzicht auf Ablösesummen, nicht nachvollziehbar. Im Rahmen der JHV 2010 ist die vollständige „Alleinherrschaft“ durch Beschluss des obersten Vereinsorgans, nämlich der Mitgliederversammlung, abgelehnt worden. Daraus ergibt sich als klarer Auftrag, dass Entscheidungen nicht von einer Person alleine getroffen werden können, sondern der Aufsichtsrat seine Rolle als Kontrollorgan ausüben muss. Haben sich die Aufsichtsräte vom Vorliegen eines Konzeptes überzeugt?

In welcher Form ist dies in den letzten 1 ½ Jahren geschehen?

Neben den sportlichen Entscheidungen hat es in den letzten Jahren auch zahlreiche Änderungen gegeben, die den Fan an sich betreffen, z.B. die Erhöhung der Eintrittspreise. Eine Erläuterung der Notwendigkeit ist bis heute nicht gegeben worden. Auch eine Einbindung der Fans im Vorfeld des Entscheidungsprozesses ist vollständig unterblieben. Hat der Aufsichtsrat dieser Veränderung kommentarlos zugestimmt? Will man auf die Seele des Vereins verzichten und setzt dauerhaft auf Kunden und Zuschauer?
Die Fans verstehen sich nach wie vor als Teil eines Kumpel- und Malocherclubs mit über 100-jähriger Tradition! Sie wollen ernst genommen und nicht ausgenommen werden! Hierzu erwarten wir eine klare Positionierung des Aufsichtsrates!

Zahlreiche weitere Veränderungen lassen den Verdacht aufkommen, dass eine Nähe zwischen Verein und insbesondere auch der Mannschaft und den Fans gar nicht mehr gewollt ist. So werden z.B. mitgereiste Fans bei CL-Spielen oder Trainingslagern teilweise vom Training ausgeschlossen, die groß angekündigte Saisonabschlussparty 2010 wurde abgesagt (und trotz anders lautender Versprechung nicht nachgeholt). Ob es in diesem Jahr Spielerempfänge in den Fanbezirken geben wird, ist noch völlig ungeklärt. Legt der Verein noch Wert auf seine Fans oder sind wir nur noch als „Eventkunden“ erwünscht? Wie ist hierzu die Stellungnahme des Aufsichtsrates?

Diese erheblichen Veränderungen führen zur Entfremdung der Fans und Mitglieder zu ihrem Verein und in der Folge zu einer Zerstörung des Mythos „FC Schalke 04“.

Unser Auftrag an den Aufsichtsrat lautet:

Gebt uns unseren Verein wieder, bevor er zu einem seelenlosen „Allerweltsverein“ verkommt!
Verkauft nicht die Seele des Vereins!

Pressetext zur Generalversammlung 2011 - 10.01.2011

Metelen. „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“ stellte schon Erich Kästner fest. Dieser Ausspruch könnte aber auch das Motto der Stiftung „Schalke hilft“ sein, die es sich zum Ziel gesetzt hat benachteiligte Kinder, Jugendliche und Familien aus der Region zu unterstützen. Laut NRW-Sozialbericht gelten rund 15 Prozent der Bevölkerung des Bundeslandes als einkommensarm. Ein Grund dafür liegt häufig in mangelnder Bildung. "Ein Hauptaugenmerk der Stiftung liegt auf der Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen.

Bei der Generalversammlung des Metelener Schalke-Fan-Clubs am vergangenen Freitagabend machten zwei Mitglieder von „Königsblau Metelen“ auf besondere Art auf diese Aktion aufmerksam. Klaus Krabbe und Stefan Schlüter, beide beigeisterte Marathon-Läufer werden zum Heimspiel des FC Schalke 04 gegen den VfL Wolfsburg im April die Strecke Metelen bis Gelsenkirchen läuferisch zurücklegen. „Wir wollen mit einem Sponsorenlauf die Aktion des FC Schalke und diese Stiftung unterstützen“, machten beide Mitglieder auf ihr Vorhaben aufmerksam und stellten im Detail die Planungen vor. Bereits seit Monaten haben sie für diesen Ultramarathon, die Laufstrecke liegt bei über 91 Kilometer, den Trainingsplan auf diese sportliche Herausforderung angepasst. Zwischen neun und zehn Stunden werden die beiden Metelener nach eigenen Angaben gemeinsam laufen, nur die Rückfahrt nach dem Spiel gegen die Wölfe erfolgt mit dem Metelener Fanbus. „Wir stehen dieser Wahnsinns-Nummer sehr positiv gegenüber und unterstützen auch auf Ebene des Dachverbandes dieses Projekt und diese sportliche Höchstleistung“, teilte der Vorstand bei der Generalversammlung mit. Und spontan erklärte sich Fanclubmitglied Stefan Krzywanski bereit die Aktion nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern auch die Laufkleidung zu sponsern. Wer ansonsten diese Aktion unterstützen will, der kann sich mit den Vorstandsmitgliedern von Königsblau Metelen jederzeit in Verbindung setzen.

Die wickelten im übrigen die eigentliche Generalversammlung im Vereinslokal Kock in Rekordzeit ab. Insgesamt 395 Mitglieder zählt der Verein, neben dem Besuch aller Bundesligaheimspiele, den Fahrten zu den Champions League und dem DFB-Pokalspiel gegen die Bayern wurden auch Busse zum Klitschko-Boxkampf und der Eishockey WM eingesetzt. Der Bericht zum jährlichen Sommerfest und der Weihnachtsfeier rundeten den Geschäftsbericht von Thomas Köning ab. Einen positiven Kassenbestand konnte auch Kassiererin Marion Ernsting in ihrem Kassenbericht vermelden. „Diese positive Entwicklung unserer Vereinskasse hat uns dazu bewegt, die eigentlich notwendige Anhebung der Busfahrtkosten noch einmal zu verschieben“, teilte der Vorsitzende Georg Feldhues mit. Trotz steigender Preise zahlen die Mitglieder schon seit über zehn Jahren sechs Euro für die Fahrt mit dem Fanbus.

Nicht nur aus diesem Grund stimmte die Versammlung dem Vorschlag von Kassenprüfer Ralph Möllers auf Entlastung des Vorstandes auch einstimmig zu. Einstimmigkeit gab es auch bei der Wiederbesetzung der zur Wahl stehenden Vorstandsposten. Georg Feldhues (1. Vorsitzender), Andreas Joost (Schriftführer) und Klaus Krabbe (Beisitzer) wurden von den über 60 anwesenden Mitgliedern in ihren Ämtern bestätigt. Die Vereinskasse wird künftig durch die beiden Kassenprüfer Alexander Fiege und Bernhard Schaper geprüft. Bevor im Anschluss an die Generalversammlung die Karten für die Bundesligaspiele der Rückrunde ausgegeben wurden, machte der Geschäftsführer noch auf einen Termin aufmerksam. Am 31. August plant der Verein eine Besichtigung des Veltins-Brauerei. Nähere Infos zu den Terminen und zu den noch freien Kartenkontingenten gibt es in der Ticketbörse des Fanclubs unter www.koenigsblau-metelen.de.

Text: Andreas Joost

Bericht über die Weihnachtsfeier 2010 - 13.12.2010

Es war bereits weit vor 15 UIhr als die ersten Gäste das Bürgerhaus am Sendplatz betraten. Es war mollig warm und roch nach frischem Kaffee, Kuchen, Spekulatius und Lebkuchen. Schnell wurden noch die letzten Kuchenspenden auf der Tafel platziert und sich ein nettes Plätzchen gesucht. Nach und nach füllte sich der weihnachtlich geschmückte Saal mit den Mitgliedern von Königsblau Metelen. Es ging recht familiär zu - so war die jüngste Teilnehmerin gerade einmal 3 Wochen alt: der älteste Gast darf  bald auf seinen 70. Geburtstag anstoßen.

Kurz nach 15 Uhr konnte der 1. Vorsitzende Georg Feldhues dann die Fangemeinde willkommen heißen und das Kuchenbuffet eröffnen. Schnell bildete sich eine lange Schlange vor Kaffee und Kuchen. Für die zahlreichen und vor allem leckeren Kuchenspenden möchte sich der Vorstand ausdrücklich bei allen Spendern bedanken. Einen Dank richtete Georg Feldhues ebenfalls an Heike Joost die sich für die Bastelkecke verantwortlich zeigte und die Serviecrew, die einen reibungslosen Ablauf hinter der Theke garantierte. Bei Kaffee und Kuchen wurde dann gemütlich geplauscht und erzählt.

Die Zeit verging wie im Flug und hoher Besuch kündigte sich an: der heilige Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht betraten den Saal. Schnell stimmten die Gäste das Nikolauslied an und begrüßten damit Nikolaus und Knecht Ruprecht. Der Nikolaus bedankte sich für den freundlichen Empfang und konnte eigentlich nur Gutes aus seinem goldenen Buch verlesen. Er dankte im Namen des Vorstandes der Familie Hillmann-Zutelgte für ihr Engagement für den Fan Club und übergab ein Präsent. Nach kleinen Anekdoten aus dem Fan Club Leben dankte der heilige Mann auch dem Vorstand von Königsblau Metelen für seine Arbeit. Dann wurden die Geschenke an die Kinder überreicht. Mit glänzenden Augen erhielten sie vom Nikolaus eine Schalke Hits für Kids CD und eine Tafel Schokolade. Im Anschluß verabschiedete sich der Nikolaus und versprach berteits, im nächsten Jahr wieder nach Metelen kommen zu wollen. So blieb der Knecht Ruprecht an diesem Nachmittag ohne Arbeit...

Nun begann so langsam die Vorfreude auf das Spiel der Knappen beim Karnevalsverein in Mainz. Es wurde mitgefiebert - Elfmeter für Schalke. Huntelaar tritt an und verschießt. Auf der anderen Seite: Elfmeter für Mainz - Neuer hält. Es ging hin und her. Ein ordentliches Spiel der Schalker und das Tor von Farfarn stimmten die königsblauen Anhänger aus Metelen am Ende dann doch versöhnlich. Und so konnte der Abend in gemütlicher Runde ausklingen....

Es grüßen Niko und Knechti  ;-))

ZOOM Erlebniswelt - 15.08.2010

Metelen.aj  Knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Ferienspaßaktion erlebten am Donnerstag eine „Weltreise an einem Tag“ in Gelsenkirchen. Organisi

ert vom Metelener Schalke-Fanclub „Königsblau“ zeigten sich die überwiegend jungen Gäste von dem Angebot der ZOOM Erlebniswelt  begeistert. N

ach der Fertigstellung von „Asien“ Anfang März 2010 haben bislang schon mehr als 500.000 Besucher in diesem Jahr die Erlebniswelten Alaska, A

frika und Asien entdeckt. Die exotische Erlebniswelt Asien faszinierte mit einem vielfältigen Tier- und Planzenkosmos.

 

In der Flora und Fauna des südostasiatischen Regenwalds hangeln sich die Orang-Utans von Ast zu Ast und der „Canopy Walk“, ein Pfad in sechs Meter Höhe, eröffnete den B

lick aus der Vogelperspektive und brachte die Besucher mitten unter die Menschenaffen.

Bei sommerlichen Tempera

turen war auch die Bootsafari mit der „African Queen“ ein willkommenes Highlight, weil sie die Besucher unmittelbar in die Lebensräume der Flusspferde und Flamingos brachte.

Einig waren sich die Ferienspaßaktionsteilnehmer nach der Rückkehr: „ Mit der ZOOM Erlebniswelt ist das Ruhrgebiet um ein hochattraktives Besucher-Highlight reicher geworden.“

 

WM 2010 - Fans machen gemeinsame Sache - 08.05.2010

Metelen - Eines steht für Uwe Krude und Thomas Köning fest: Wenn Deutschland spielt, müssen die eigenen Vereinsinteressen hinten an gestellt werden. Das heißt, dass die beiden Metelener spätestens ab dem 13. Juni (Sonntag) die Gladbach- und Schalke-Devotionalien im Schrank lassen und dafür die Deutschland-Fahnen umso heftiger schwenken. Die Vorsitzenden des Gladbach-Fanclubs Vechte-Fohlen und des Schalke-Fanclubs Königsblau Metelen hoffen, dass es ihnen möglichst viele Metelener gleichtun - und zwar nicht zu Hause im heimischen Wohnzimmer, sondern im Saal des Bürgerhauses. Dort organisieren die beiden Fußballfans zusammen mit Dutzenden weiteren Vereinsmitgliedern ein Public-Viewing zur Fußball- Weltmeisterschaft.


In der Bundesliga trennen den FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach zwar einige Plätze, ihre Fans machen in Metelen aber gemeinsame Sache. Uwe Krude und Thomas Köning bauen die zwölf Quadratmeter große Leinwand bereits zum dritten Mal in der guten Stube der Gemeinde auf. Bei der Weltmeisterschaft 2006 und bei der Europa-Meisterschaft 2008 lockten sie so hunderte fußballbegeisterte Metelener ins Bürgerhaus. Allerdings nur, wenn Deutschland spielte.


„Bei der WM 2006 haben wir 16 oder 20 Spiele übertragen. Da saßen wir auch schon mal beinahe alleine da, wenn wir Begegnungen anderer Mannschaften gezeigt haben“, erinnert sich Krude. Deshalb gilt dieses Mal die Devise: Es werden nur Spiele gezeigt, bei denen die deutschen Fußball-Helden mitwirken. Das sind bislang nur drei: Am 13. Juni (Sonntag) trifft Deutschland um 20.30 Uhr auf Australien. Am 18. Juni (Freitag) geht es um 13.30 Uhr gegen Serbien und am 23. Juni (Mittwoch) trifft die Mannschaft von Jogi Löw um 20.30 Uhr auf Ghana.

Was danach noch in Metelen gezeigt wird, liegt allein in der Hand von Podolski, Klose und Co. Aber: „Bis ins Halbfinale sollte die Mannschaft doch kommen“, meint Krude. Wenn dem so ist, werden die Metelener die Gelegenheit haben, auch alle weiteren deutschen Begegnungen zu verfolgen. Schon das Achtelfinale und eine gute Terminauslosung könnten es übrigens möglich machen, dass es nach der Übertragung im Bürgerhaus noch eine richtige WM-Party gibt. „Wenn der Termin auf den 26. Juni fällt, organisieren wir auf jeden Fall noch einen DJ“, sagt Thomas Köning. Aber auch bei den anderen Terminen werden die Organisatoren die Fußball-Fans nicht direkt nach dem Abpfiff rauswerfen. „Wenn Deutschland verliert, gehen die meisten eh recht schnell. Wenn nicht, wird noch gefeiert. Auf jeden Fall zeigen wir aber die Vor- und Nachberichterstattung“, sagt Krude.

Damit während der Termine alles rund läuft, packen die Mitglieder beider Vereine kräftig mit an. Sie organisieren den Getränkeverkauf und bauen zusammen mit Thomas Köning dessen 8000-Watt-Anlage auf, um das Publikum mit dem richtigen Sound zu versorgen. Zudem wollen die Fanclubs ein Gewinnspiel anbieten.

Warum sie sich soviel Arbeit machen? „Man muss schon fußballverrückt im positiven Sinne sein“, sagt Uwe Krude. Denn schließlich braucht es auch ein paar Tage Urlaub, um alles vorzubereiten und die Veranstaltungen zu betreuen. Aber Köning und Krude sind mit Leidenschaft dabei. Die Freude am Fußball gibt ihnen die nötige Motivation. Die beiden Organisatoren sind sich sicher, dass die Metelener wieder genauso begeistert bei der WM dabei sind wie 2006. Dass die Weltmeisterschaft dieses Mal tausende Kilometer entfernt und nicht im eigenen Land stattfindet, sei kein Hindernis.

Denn ganz gleich, ob das Turnier in Deutschland oder in Südafrika über die Bühne geht - im Bürgerhaus sind die Fans ihren Stars wieder genauso nahe wie vor vier Jahren.

» Der Eintritt zum Public Viewing ist frei. Für die Kinder werden Stuhlreihen aufgestellt.

Foto und Text: Linda Braunschweig - Ochtruper Tageblatt

Pressebericht über unsere Jahreshauptversammlung - 11.01.2010

Metelen.aj. Nur exakt 34 Minuten benötigten die fast 60 anwesenden Mitglieder des Metelener Schalke 04-Fanclubs um sich mit Neuwahlen, einem verkürzten Geschäftsbericht und einem ebenso kurzen Kassenbereicht bei der Generalversammlung im Altdeutschen Gasthaus Kock auseinander zu setzen. Notwendig geworden war diese Generalversammlung, weil die Mitglieder in der letzten Sitzung im August eine Satzungsänderung beschlossen hatten. Künftig ist danach das Geschäftsjahr identisch mit dem Kalenderjahr, sodass man zeitnah nach dem Jahreswechsel die inzwischen 394 Mitglieder erneut mit Zahlen versorgte und auch über eine teilweise Neubesetzung des Vorstandes entscheiden lies. In seinem Geschäftsbericht ging Geschäftsführer Thomas Köning dann auf die Aktivitäten der letzten sechs Monate ein. Neben dem Besuch aller Heimspiele der Königsblauen weis er auch auf die gemeinsame Fahrt mit den Gladbacher Vechtefohlen sowie auf das Sommerfest und eine sehr gute besuchte Weihnachtsfeier im Dezember hin. Den anwesenden Schalkefans präsentierte Köning dann das neue Vereinslogo, dass aufgrund eines Wettbewerbes von den Mitgliedern entworfen worden ist und das Metelener Gemeindewappen mit dem S04-Logo verbindet. In einem verkürzten Kassenbericht ging anschließend Kassiererin Marion Ernsting auf die wesentlichen Einnahmen und Ausgaben im Zeitraum Juli bis Dezember 2009 ein. Trotz eines leicht rückläufigen Kassenbestandes konnte die Kassiererin von einem finanziell zufriedenstellendem Geschäftsjahr berichten, ist der Metelener Fanclub doch mit einer Reihe von Kartenbestellungen für 2010 bereits in Vorleistung gegangen. Von einer grundsoliden und einwandfreien Kassenführung berichtete dann auch stellvertretend Kassenprüfer Ralph Möllers, der zusammen mit Rainer Weßling die Vereinskasse geprüft hatte und daher sowohl für die Kassierein als auch für den gesamten Vorstand die Entlastung beantragte. Einem Antrag, dem die Versammlung einstimmig folgte. Ebenso einstimmig dann auch die anstehenden Neuwahlen zum Vorstand, da alle Vorstandsmitglieder, die zur Wahl anstanden, in ihren Ämtern bestätigt wurden. Für den turnusmäßig ausscheidenden Kassenprüfer Rainer Weßling wählte die Versammlung Alexander Fiege. Der Vorstand von „Königsblau Metelen“ setzt sich damit wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender (Georg Feldhues), 2. Vorsitzender (Adolf-Josef Weyring), Geschäftsführer (Thomas Köning), Kassiererin (Marion Ernsting), Schriftführer (Andreas Joost), Beisitzer (Christoph Münstermann und Klaus Krabbe), Kassenprüfer (Ralph Möllers und Alexander Fiege).

Im Anschluss an die Generalversammlung wurden dann die Karten für die Rückrunde der laufenden Bundesligasaison „an die Frau bzw. an den Mann gebracht“. Auch hier waren mit Ausnahme der Partie gegen den 1. FC: Nürnberg, für die der Fanclub ein zusätzliches Kontingent erhalten hat, gibt es noch ausreichend Karten. Die Partie gegen den Club findet am kommenden Sonntag (17.01.) um 15:30 Ihr statt. Die Abfahrt des Fanbusses erfolgt drei Stunden vor Spielbeginn um 12:30 Uhr ab ZOB: Anmeldungen nimmt Geschäftsführer Thomas Köning ( 01 71 / 3 24 26 55 ab 18 Uhr entgegen. Dies gilt im übrigen auch für die geplante Auswärtsfahrt am zweiten Wochenende im April nach Hannover.

Bericht zur Jahreshauptversammlung - 18.08.2009

Generalversammlung von Königsblau
381 Schalke-Fans im Klub vereint
Von Phillip Klenner am 17.08.2009 17:52 Uhr


METELEN Der Fanclub "Königsblau Metelen" wächst: 381 Mitglieder zählt er mittlerweile. Das erfuhren die Mitglieder bei der Generalversammlung.


Wir möchten in Zukunft den Beginn und das Ende des Geschäftsjahres ändern“, sagte der erste Vorsitzende Georg Feldhues des Schalke Fan Clubs „Königsblau Metelen“ 1997 e.V. bei der Generalversammlung am Samstag bei Kock. Der Grund: „Wir sind mit der Terminierung bei der derzeitigen Regelung immer von vielen Dingen abhängig“, erklärte Feldhues weiter. „Aus diesen Gründen möchten wir das Geschäftsjahr, das bisher vom 1. Juli bis zum 30. Juni ging, auf das jeweilige Kalenderjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember verlegen.“ Der Vorschlag zur Satzungsänderung stieß insgesamt auf positive Resonanz.

Lob für Veranstaltungen

Feldhues lobte viele Ereignisse wie die Übertragung der EM 2008. Auch freute er sich über drei neue Mitglieder, die sich nun zu den insgesamt 381 Königsblauen zählen dürfen. Für ihre Arbeit im Fan-Club dankte er Stefan Schlüter, ehemaliger zweiter Beisitzer, und Bernhard Jöhne, ehemaliger Kassenprüfer.

Problem mit übrig gebliebenen Karten

Des Weiteren teilte Geschäftsführer Thomas Köning der Versammlung ein Herzensanliegen mit: „Wir haben wieder Karten der letzten Saison im Wert von rund 500 Euro übrig, die zum Teil trotz der Bestellung nicht abgeholt wurden.“ Pro Spiel würden dem Fan Club-Karten zugeschrieben, aber die Nachfrage übersteige oft das Angebot der Karten von momentan 23 Stück. „Nun frage ich mich aber, warum dennoch zahlreiche Karten übrig bleiben“, so Köning. Dies betreffe nicht nur Tageskarten, sondern auch Dauerkarten. „Da so auf beiden Seiten viel Geld verschwendet wird, bitte ich euch, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen“, forderte der Geschäftsführer.

Anschließend gab es Hinweise auf das geplante Vereinslogo. „Wir haben schon einige Ideen erhalten“, so Georg Feldhues, bat aber um weitere Vorschläge.

Wahlen zum Vorstand

Neben zahlreichen Diskussionen und Abstimmungen besetzten die Königsblauen auch wieder Posten im Vorstand – mit altbekannten und neuen Gesichtern. Georg Feldhues wurde einstimmig wieder zum ersten Vorsitzenden gewählt, ebenfalls Andreas Joost, der weiterhin das Amt des Schriftführers im Fan-Club übernehmen wird.

Als zweiter Beisitzer wurde Klaus Krabbe neu in den Vorstand gewählt und löste somit Stefan Schlüter ab, der sich aus beruflichen Gründen nicht zur Wiederwahl aufstellen ließ. Nach zwei Jahren Tätigkeit als Kassenprüfer schied Bernhard Jöhne aus. Den frei gewordenen Posten wird in Zukunft Ralph Möllers bekleiden, der einstimmig gewählt wurde.
Der Vorsitzende Georg Feldhues bedankte sich bei den beiden Ausgeschiedenen für ihre geleistete Arbeit im Club und überreichte Stefan Schlüter für seine Tätigkeit als zweiten Beisitzer ein kleines Dankeschön.

Kidstour Schalke : Cottbus - 17.04.2009

Nach längerer Zeit haben wir uns vom Vorstand von Königsblau Metelen dazu entschlossen, mal wieder mit den Kleinsten im Fan Club auf Schalke zu fahren.

Fast 20 Miniknappen haben sich mit Ihren Eltern oder einer anderen Aufsichtsperson am 17. April auf den Weg nach Gelsenkirchen gemacht. Leider hat die DFL das Spiel der Königsblauen gegen Energie Cottbus auf einen Freitagabend verlegt, sonst wäre der Zuspruch an einem Samstag deutlich höher gewesen.

So starteten wir um 17.30 Uhr mit 2 Bussen Richtung Ruhrgebiet. Die Stimmung bei den Kids war prächtig, alle freuten sich auf das Bundesligaspiel. Und die Vorfreude sollte sich auszahlen...

Die Stimmung in der Arena war von Anfang an überwältigend. Doch das Beste war an diesem Abend die Torausbeute der Knappen. So konnten die kleinen Schalker gleich 4 Tore Ihrer Idole bejubeln ohne ein Gegentor hinnehmen zu müssen. Besten Dank an dieser Stelle an: Christian, Halil, Jermaine und den Kevin.

Sicher hätte das Ergebnis noch deutlicher ausfallen können; aber diese Diskussion wollte an diesem Abend keiner mehr führen. 

Und so sind wir zu später Stunde, aber zufrieden, wieder in Metelen angekommen. 

Glück auf!

Brauereibesichtigung bei Veltins - 29.01.2009

Am 29. Januar machten sich 30 Königsblaue aus Metelen auf den Weg in´s schöne Sauerland. Genauer gesagt nach Grevenstein. Ein kleines nettes Örtchen in der Nähe von Meschede.

Bereits um 7.30 Uhr sind wir in Metelen gestartet. Es lag wohl an der frühen Uhrzeit, das auf halber Strecke am Rastplatz Haarstrang der Kaffee besseren Absatz gefunden hat, als das Bier an Bord im Bus. Heisser Kaffee, lecker belegte Schnittchen mit Käse, Schinken oder Salami - alles fand reißenden Absatz.

Vom Verkehr her sind wir perfekt zur Brauerei durchgekommen, so waren wir bereits um 10.20 Uhr vor Ort. 20 Minuten nach uns waren auch die Kollegen vom Ochtruper Fan Club an der Brauerei. Die Führung konnte also losgehen und begann mit der allgemeinen Vorstellung der Brauerei. Wir wurden über die Geschichte und Produkte von Veltins informiert. Dann ging es auf den Rundgang durch die Brauerei. Dort konnten wir Einblicke in die Bierherstellung, Abfüllung und Logistik gewinnen. Auf informative und unterhaltsame Art und Weise wurde uns die Kunst des Bierbrauens vermittelt.

Nach ca. 1 1/2 Stunden hatten wir das Pflichtprogramm absolviert; allerdings ohne, dass es je langweilig oder uninteressant geworden ist. Eine tolle Leistung der Brauereiführer.  

Nun wechselten wir die Örtlichkeiten: es ging in den Speisesaal der Schützenhalle der örtlichen Schützenbruderschaft. Dieser zeigte sich von seiner besten Seite, schließlich hat Veltins die Räumlichkeiten frisch renovieren lassen und das mit Erfolg! Kaum Platz genommen wurde schon das erste Veltins serviert - es sollte nicht das letzte bleiben... Um die nötige Unterlage zu bekommen wurden Rahmschnitzel, Kartoffeln mit Erbsen und Möhren serviert - lecker! Das eine oder andere Veltins folgte... "20 Gläser frisches Veltins sollten das Tagesziel sein", so die Worte des Braueimitarbeiters. Auf Grund der Schnelligkeit des Personals, konnte dem auch eigentlich keiner entkommen...

Für Kurzweil sorgten der Unternehmensfilm und das Veltinsquiz, bei dem es kleine Preise zu gewinnen gab. Immer wieder wurden wir durch kleine Anekdoten zum Lachen gebracht. Die Zeit ging schnell rum - und schon war es 16.30 Uhr und die letzte Runde wurde ausgerufen. Allerdings wurde es mit dem letzten oder dem allerletzten Bier nicht so ernst genommen.
 
Genau so zügig wie wir nach Grevenstein gekommen sind; hat uns unser Kutscher Herbert auch wieder nach Metelen gebracht. Fazit: wir haben ein tollen Tag bei strahlendem Sonnenschein im Sauerland verbracht. Wir wurden fürstlich betreut, bedient und unterhalten, alles perfekt!

Vielen Dank Veltins, wir sehen uns wieder!

Und das schreibt die Presse:

Metelen.aj. Einen erlebnisreichen und vor allem auch abwechslungsreichen Tag erlebten über 30 Mitglieder des Fanclubs "Königsblau" am vergangenen Donnerstag beim Besuch der Privatbrauerei Veltins in Meschede-Grevenstein.

Thomas Köning, in Personalunion Geschäftsführer des heimischen Fanclubs und zugleich beim Fanclub-Dachverband für die Koordination der Brauerei-Führungen des Co-Sponsors des FC Schalke 04 verantwortlich, hatte ein Programm auf die Beine gestellt, bei der jeder der Teilnehmer auf seine Kosten kam. Pünktlich um 7.30 Uhr startete der Fanbus mit Herbert Bruns am Steuer Richtung Sauerland, nach zwei Stunden Fahrt hatte man die Gelegenheit, sich bei frischem Kaffee und belegten Schnittchen zu stärken, ehe man direkt die Brauerei in dem kleinen Örtchen Grevenstein ansteuerte.

Im Anschluss an die Begrüßung der Besucher aus Metelen und Ochtrup, auch die Ochtruper S04-Fans waren mit einem eigenen Bus ins Sauerland gestartet, wurden die Gäste in zwei Gruppen aufgeteilt. Mit viel Liebe zum Gerstensaft erlebte man dann in knapp zwei Stunden eine interessante Führung über das Firmengelände der 1824 gegründeten und jetzt in fünfter Generation geführten Privatbrauerei. Und natürlich gab es nach soviel Theorie ausreichend Gelegenheit, im neuen Gästeraum der Schützenhalle in Grevenstein die breite Produktpalette auch praktisch kennen zu lernen. Ein gemeinsames Mittagessen der Fans aus Ochtrup und Metelen und das kleine Quiz rund um die Brauerei sorgten dafür, dass der Tag eigentlich viel zu schnell zu Ende ging. Auf der Rückfahrt bedankte sich Werner Pöpping im Namen aller Mitfahrer bei Thomas Köning für die gute Organisation und bei seiner Mutter Mechthild für das leckere Frühstück auf der Hinfahrt.

Weitere Bilder von der Tour gibt es in Kürze auf der Homepage des Metelener Fanclubs unter www.koenigsblau-metelen.de 

Weihnachtsfeier 2008 - 15.12.2008

Metelen.aj. Erneut ein Herz für Kinder bewiesen die Mitglieder des Metelener Schalke-Fanclubs „Königsblau“ bei der diesjährigen Weihnachtsfeier im Saal des Bürgerhauses. Zum einen überraschte der 1. Vorsitzende Georg Feldhues die Kassiererin des Fördervereins für den Metelener DRK-Kindergarten, Silke Kmuche mit einem großen Scheck in Höhe von 250 EUR. Dann stellte Fanclub- und S04-Aufsichtsratmitglied Detlef Ernsting ein Trikot des FC Schalke 04 mit den Unterschriften aller Spieler des Bundesligisten im Rahmen einer Tombola zur Verfügung. Alle 200 Lose zum Preis von zwei Euro wurden dabei verkauft, der Vorstand stockte die 400 EUR auf 504 EUR auf. Wie schon im letzten Jahr, so wird dies Geld der Kinderkrebshilfe Münster als Spende zur Verfügung gestellt. „Ich finde es toll, dass die Königsblauen in Metelen immer wieder auch etwas für die Kleinsten tun“, so der Kommentar eines der zahlreichen Besucher bei der Weihnachtsfeier. Und es waren nicht nur die Spenden für Kinder, mit dem der Fanclub sein familiäres Image unter Beweis stellte. In einer eigens eingerichteten Bastelecke konnten die Kinder mit der Unterstützung von Anna-Lena und Heike Joost eigene Weihnachtsdekorationen anfertigen, nebenan am Kickertisch versuchten sich die älteren Mädchen und Jungen im Spiel der Blauen gegen die Roten und konnten hier ihre Geschicklichkeit im Tischfußball unter Beweis stellen.


Und natürlich durfte auch der Nikolaus bei dieser Weihnachtsfeier nicht fehlen. Zusammen mit seinem Knecht Ruprecht besuchte der Heilige Mann die über 160 blau-weißen Fanclubmitglieder und hatte so manch nachdenkliche aber auch lustige Anekdote aus dem Vereinsleben im Jahr 2008 in sein großes Buch geschrieben. Ehe der Nikolaus dann ging, um sich nach eigenen Angaben das Spiel der Königsblauen gegen Hoffenheim anzuschauen, beschenkte er die knapp 70 anwesenden Kinder. „Damit ihr vom vielen Naschen keine schwarzen-gelben Zähne bekommt, gibt es für jedes Kind ein S04-Zahnputzset mit Becher und Zahnbürste“, konnte sich der Niklaus einen Seitenhieb in Richtung Revier- Rivale nicht verkneifen. Das jedoch nicht nur der Nikolaus das letzte Bundesligaspiel 2008 sehen konnte, dafür hatte der Vorstand des Metelener Fanclubs gesorgt. Auf einer Leinwand verfolgte der Großteil der blau-weißen Familie das 1:1 Unentschieden im Spiel des FC Schalke 04 beim Aufsteiger und Herbstmeister TSG Hoffenheim. Ein eigentlich versöhnlicher Anschluss nach den letzten Wochen, zumal nur Hoffenheim und nicht die Bayern als Tabellenführer in die Winterpause gehen dürfen.

Oktoberfest 2008 - 27.09.2008

-ta- Metelen. Klar, die Heimat des Oktoberfestes ist die Theresienwiese in München. Dennoch lassen sich seine Sprösslinge, die kleinen Oktoberfeste, überall im Land nieder. In diesem Sinne feierten auch die „Königsblauen“ in Metelen am Samstag im weiß-blau dekorierten Ambiente unter weiß-blauem Himmel am Alte-Herren-Clubheim im Matellia-Stadion ein vereinsinternes Oktoberfest. „Fußball-EM und Matellia-Jubiläum haben uns keine Zeit für das alljährliche Sommerfest übrig gelassen. Statt dessen haben wir uns entschieden, in diesem Jahr unser erstes Oktoberfest zu feiern“, nannte der Geschäftsführer des Metelener Schalke-Fanclubs, Thomas Köning, den Grund.


In Dirndl und Lederhose erschien allerdings niemand. Im blau-weißen Schalke-T-Shirt fühlt sich ein westfälischer Schalke-Fan nun mal wohler. Ihm reicht die zünftige Oktoberfestmusik vom CD-Player, und anstatt Löwenbräu wird in Metelen westfälisches Bier zünftig „o’zapft“.

Viel Spaß hatten die Königsblauen auch beim typisch bayrischen Dreikampf. Bierkrugstemmen, Nägel klopfen und Baumstamm sägen waren die drei Disziplinen. Fairerweise wurden die Leistungen der Frauen und Männer getrennt bewertet. Die Erstplatzierten bekamen je eine Eintrittskarte für ein Fußballspiel im Schalke-Stadion. Weniger Muskelkraft, dafür aber eine glückliche Hand war bei der Verlosung erforderlich. Wer das Große Los gezogen hatte, erhielt ein handsigniertes Trikot des Schalke-Torwarts Manuel Neuer. Detlef Ernsting, Mitglied im Aufsichtsrat des FC Schalke 04, hatte die Verlosung zugunsten der gemeinnützigen Stiftung „Schalke hilft“ initiiert.

Dass bei einem zünftigen Oktoberfest auch die bayrischen Schmankerl nicht fehlen dürfen, hat sich bis ins Münsterland herumgesprochen. Also ließen sich die Königsblauen bei ihrem Oktoberfest Schweinshaxen, Leberkäs’, Hendl sowie Kassler mit Püree und Kraut schmecken. Den Kleinen indes schmeckten die Würstl in der Semmel besonders gut. Und die Hüpfburg war für sie ein weiteres Oktoberfest-Vergnügen.

(Quelle: Ochtruper Tageblatt)

Pressetext zur Ferienspaßaktion - 08.08.2008

-aj- Metelen. Einen erlebnisreichen Tag „auf Schalke“ erlebten rund 100 große und kleine S04-Fans aus der Vechtegemeinde im Rahmen der Ferienspaßaktion am Mittwoch. Wegen der großen Nachfrage hatte der Metelener Schalke-Fanclub, der die Tour nach Gelsenkirchen organisiert hatte, gleich zwei Busse eingesetzt. Auch wenn es mit dem Besuch einer Trainingseinheit der Bundesligaprofis nicht klappte – Trainer Fred Rutten an diesem Tag ein Individualtraining angesetzt – so konnten die Kinder und Jugendlichen dennoch den einen oder anderen Spieler auf dem Gelände antreffen.


So bereiteten sich Mladen Krstajic und Albert Streit auf dem Trainingsplatz für ihr Comeback vor. Auf einem weiteren der zahlreichen Plätze trainierten die Amateure unter Leitung von Sven Kmetsch und „Fußballidol“ Willi Landgraf. Kurz nach einem Pressetermin mit dem noch verletzten Torwart Manuel Neuer konnten die Metelener Kids bei der Arena-Führung den Platz auf dem Podium im Presseraum einnehmen.

Apropos Führung: Die war einer der Höhepunkte des Ausflugs auf das „Berger Feld“. Die Besucher konnten sich davon überzeugen, dass die Arena in vielerlei Hinsicht Maßstäbe setzt. Sie ist das erste Stadion in Deutschland, das für insgesamt 186 Mio. Euro privat finanziert wurde. Herausragend ist zudem die Technik. Das herausfahrbare Rasenfeld, das verschließbare Dach, die verschiebbare Südtribüne und der überdimensionale Videowürfel unter dem Arena-Dach sorgten für staunende Blicke bei der blau-weißen Fangemeinde von der Vechte.

Doch nicht nur die Veltins-Arena, sondern auch ein Besuch des Museums und der Abstecher in den Fanshop kamen beim Nachwuchs gut an. Und beim gemeinsamen Mittagessen im „Schalker Markt“ hatten Groß und Klein bei Schnitzel, Kroketten und Salat Gelegenheit, einen ersten Blick in den Innenraum zu werfen, ehe man in Gruppen unter sachkundiger Führung die Arena erkundete.

Bereits am Mittwoch (13. August) ist der Fanclub Königsblau Metelen erneut zu Gast in Gelsenkirchen. Für das mit Spannung erwartete erste Qualifikationsspiel zur Champions League gegen den spanischen Vertreter Atletico Madrid gibt es noch Karten. Interessenten sollen sich mit Thomas Köning in Verbindung setzen. Die Abfahrt erfolgt drei Stunden vor Spielbeginn um 17.15 Uhr ab ZOB Metelen.

Bericht aus der Grenzland Wochenpost - 08.05.2008

BVB-Kennzeichen – Roller kaputt

In Metelen gibt es gleich drei aktive Fußball-Fanclubs

Sportlich gönnen (v.l.) Christian Ernsting, Alfred Iking und Norbert Buss den jeweils anderen Klubs nicht das Schwarze unter den Fingernägeln. Menschlich kommen alle sehr gut miteinander aus. Foto: Joemann

Metelen (rmj). Bayern München ist seit Sonntag wieder Deutscher Meister. Der FC Schalke 04 bangt weiter um die Champions League-Qualifikation. Der VfL Bochum freut sich über seinen gesicherten Mittelfeldplatz und Borussia Mönchengladbach bereitet gerade die Aufstiegsfeier ins Fußball-Oberhaus vor. Ein guter Zeitpunkt, dass die Fans dieser Vereine, die alle in Metelen offizielle Fanclubs besitzen, über den lieben (Fußball-)Gott plaudern. Nicht dabei die Dortmunder Borussia. Vor nicht allzu langer Zeit waren die Schwarz-Gelben auch mit einem eigenen Fanclub in Metelen vertreten, den gibt es jedoch nicht mehr, ebenso wie starke Leistungen der Dortmunder auf dem grünen Rasen.

Schalke-Fan Christian Ernsting (31), Königsblau: „Die Dortmunder heißen bei uns nur Lüdenscheid oder Zecken. Leider konnte ich es nicht verhindern, dass ich bei meinem Roller das Kennzeichen BVB bekommen habe.“

Bochum-Fan Norbert Buss (43), VfL Kraniche: „Den würde ich lieber schieben.“

Ernsting: „Ein Freund von mir hat auch so ein BVB-Kennzeichen. Jetzt ist der Roller kaputt.“ (Gelächter)

Gladbach-Fan Alfred Iking (47), Vechte-Fohlen: „Es ist doch so, dass man den anderen nicht das Schwarze unter den Fingernägeln gönnt. Trotzdem gibt es keine Gehässigkeit zwischen den Metelener Klubs. Bei uns sind auch sieben, acht Bayern-Fans Mitglied. Die halten zu Gladbach, außer wenn die gegen Bayern spielen.“

Ernsting: „Fan wird man von dem Verein, der früher am besten war. Wer keine Ahnung von Fußball hat, wird Bayern-Fan.“

Buss: „Wenn Bayern kommt, nehmen wir einen Bus, sonst fahren wir privat. Für einen Bus muss man mindestens 30 Leute haben, sonst rechnet sich das nicht. Letztens haben wir Schüttdorfer Bayern-Fans mitgenommen. Das Geld, das übrig geblieben ist, habe ich dem Angelverein gegeben.“

Iking: „Wir fahren dreimal in der Hin- und dreimal in der Rückrunde ins Stadion. Dabei nehmen wir Verpflegung mit. Schließlich haben wir es weiter als Ihr. Zum Länderspiel gegen Serbien am 30. Mai in Gelsenkirchen fahren wir mit Königsblau zusammen. Jeder bekommt 30 Karten. Anschließend steigt in unserem Klubheim, der Backstube, noch eine gemeinsame Party.“

Ernsting: „Wir fahren zu jedem Heimspiel mit einem 60er-Bus. Den bekommen wir immer voll. Wenn einer mal abspringt, sind wir die Karte zehn Minuten später wieder los.“

Buss: „Ihr habt keine Probleme. Das ist bei uns anders.“

Iking: „Ich habe letztes Mal vor dem Stadion noch ein paar Tickets verkaufen müssen.“

Ernsting: „Das machen wir gar nicht. Wenn ein Idiot mit unserer Karte randaliert, bekommen wir später Ärger.“

Buss: „Bei uns steht sogar Kraniche Metelen drauf.“

Ernsting: „Was der Eintritt früher in D-Mark gekostet hat, kostet er jetzt in Euro.“

Buss: „Wenn ich mit meiner Frau und den beiden Kindern fahre, bin ich schnell 100 Euro los. Das kann man sich gar nicht so oft leisten.“

Ernsting: „Ich habe keine Familie, bin immer dabei. Da müsste ich schon krank sein – oder auf Kegeltour.“

Buss: „Schalke ist auch wie eine Religion.“

Iking: „Bei Euch wird im Bus nur eine Kassette reingeworfen und schon geht die Post ab.“

Buss: „Schalke ist eigentlich Kult. Neulich habe ich noch einen mit über 70 Jahren mit Trikot gesehen.“

Ernsting: „Wir bieten auch einmal im Jahr eine Kinder-Tour an. Dann sitzen da Opa, Vater und Sohn nebeneinander.“

Buss: „Bochum hat es von seiner Geschichte her viel schwieriger. Während Schalke und Dortmund immer als Arbeitervereine galten, war Bochum eher die Beamtenstadt. In Metelen waren wir aber die ersten, die einen Fanclub hatten.“

Ernsting: „Die Bundesliga ist ein sehr gutes Produkt, aber es darf nicht noch mehr kommerzialisiert werden.“

Buss: „Es gibt jetzt schon zu viel Fußball.“

Iking: „Früher hat man sich auf jedes Spiel gefreut – internationale und Länderspiele. Heute kannst du jeden Tag welche sehen.“

Ernsting: „Ich will keine englischen Verhältnisse, wo die Anstoßzeiten sich nur nach dem Fernsehen richten. Die Vereine sind jetzt schon Wirtschaftsunternehmen. Schalke ist mit seinen 16 Gesellschaften mittlerweile der zweitgrößte Arbeitgeber in Gelsenkirchen.“

Iking: „Die Bundesliga ist wie die Gesellschaft. Der Mittelstand geht immer weiter auseinander.“

Quelle: "Wir in..." Wochenzeitung

Tageblatt mit einem Bericht über unsere "Kutscher" - 22.02.2008

 

Donnerstagabend am Sunnenkamp: Bruns besucht Bülters, der CD-Player fegt Schalke-Lieder durchs Wohnzimmer, und zwei Männer reden vom Samstag. Wie muss sich ein Bremen- und Gladbach-Fan die königsblaue Tour ab Metelen vorstellen? Bruns: „Wir fahren am Busbahnhof los. Vorn im Bus platzier’ ich den großenWimpel, hinten die große Fahne. Dann geht’s über Heek zum Bottroper Kreuz und von da in Richtung Schalke.“ Bülters: „An der dritten Abfahrt geht’s runter. Aber da musst du erstmal hinkommen. Manchmal gehört uns die linke Fahrspur. Dann überholen wir alle Fußball-Fans, die sich rechts stauen. 1000 Meter vor der Abfahrt ziehen wir rüber auf die mittlere Spur, und auf den letzten 300 Metern lässt man uns wieder in die Lücke.“

90 Kilometer Vorfreude: Dann zieht Bruns den Schlüssel ab. Noch fünf Minuten Marsch bis zur Arena. „Zu 85 Prozent krieg’ ich immer meinen Stamm-Parkplatz. Eine halbe Stunde vor dem Spiel sind wir da, eine halbe Stunde nach dem Abpfiff geht’s retour“, sagt der Fahrer. „Zwei Minuten entscheiden darüber, ob wir flüssig rauskommen, oder ob wir ’ne Stunde im Stau stehen.“ Bülters: „Wer nicht pünktlich da ist, bleibt in Gelsenkirchen. Der Fanclub-Vorsitzende kam mal nicht rechtzeitig wieder. Da musste er dann sehen, wie er nach Hause kommt.“

Doch die Fans, deren Altersspanne vom Dreikäsehoch bis zum Uropa reicht, sind fast immer pünktlich – und sauber. „Nach der Heimfahrt liegt im Bus kein Kronkorken rum. Da kannst Du vom Boden essen“, schwärmt Bruns.

19. Mai 2001: „Weißt du noch Theo?“ – „Klar, Herbert! Friede, Freude – und dann Eierkuchen. Schalke war Meister. Für vier Minuten. Dann hat sich Bayern den Titel geschnappt.“ Wie war danach die Stimmung im Bus? „Zum Heulen“, sagt Bülters. „Aber sonst ist sie super. In unserm rauchfreien Bus gibt’s alles – die Welle und die Dauerwelle. Metelens Schalke-Fanclub ist wie eine große Familie.“ Und wie zum Beweis erzählt Bülters noch eben die Geschichte von seinem Nachbarn. „Dem haben wir zur Silberhochzeit einen blau-weißen Bogen gemacht und die Stufen blau-weiß gestrichen. Und die Krönung: Wir sind mit dem Fanbus extra bei ihm vorbeigefahren und haben das große Horn gedrückt. Der stand in der Tür und hat kein Wort mehr rausgekriegt.“

Irgendwann soll’s noch „verrückter“ zugehen – wenn Schalke Meister wird. Bülters: „Dann steigt jemand aus der Blaskapelle bei meinem Nachbarn aufs Dach und spielt das Schalkelied. Die Wette läuft.“

Fehlt also nur noch, dass die blauen Jungs endlich die Schale holen. Was dann wohl in Metelen los ist? Gemeindesheriff Hermann Herding muss bestimmt die Kreisel sperren – für endlos viele Fanbus-Runden.

Quelle Text u. Bild: Ochtruper Ta

geblatt - Michael Dahme

Junggesellenabschied Jerome Gras - 17.02.2008

Glück auf!

Bereits kurz nach der Fan Club Gründung, haben sich zwei Personen aus Genf (Schweiz) in unseren Fan Club eingeschrieben: Pierre und sein Sohn Jerome Gras. Anfangs kannte man sich nicht, aber über die Jahre ist daraus eine tiefe Freundschaft geworden.

Nun will Man(n) sich trauen. Jerome möchte am 05. April 2008 seiner Benedicte das "Jawort" geben. Wie es sich aber vorher gehört, muss der Junggeselle standesgemäß verabschiedet werden - und das haben die Freunde von Jerome eindrucksvoll gemacht.

Bereits im Dezember letzten Jahres stand für die Jungs fest: das ganze findet in Metelen und Gelsenkirchen statt. Schnell wurden die Flüge von Genf nach Amsterdam und die Unterkünfte in Metelen gebucht.

Schwieriger war schon das Problem, die Tickets für das ausverkaufte Spiel Schalke 04 : Wolfsburg zu bekommen. Dank der benachbarten Fan Clubs war das Thema schneller erledigt, als gedacht.

Nun war er da: der Freitag 15. Februar 2007. Gegen ca. 4.30 Uhr wurde Jerome aus dem Schlaf gerissen - er wusste von nichts. Seine künftige Frau war eingeweiht und hat schnell die Tasche gepackt, während Jerome im Bad stand.

Pünktlich um 6.15 Uhr hob der Easyjet Richtung Amsterdam ab. Mit Mietwagen ging es dann nach Metelen. Nun sollten sich für Jerome die Ereignisse buchstäblich überschlagen. Bei einem rein "zufälligen" Treffen bei Lutum, musste ich ihm leider mitteilen, das ich keine Karten mehr über habe (Er sah sich schon in der Nordkurve...). Alle spielten mit... Selbst als sich um 16.30 Uhr die Freunde, teils in blau-weißen Outfit, trafen, hatte Jerome den Braten noch nicht gerochen. Er dachte es gibt einen blau-weißen Streifzug durch Metelens Kneipenwelt; da ich ja keine Karten für ihn habe - weit gefehlt.

Ein 2. Bus war bestellt und so konnten alle 20(!) Freunde aus Genf mit nach Gelsenkirchen. Jerome konnte es in dem Moment glauben... Aber es sollte noch besser kommen.

Dank Detlef Ernsting kam ein kurzes Treffen zwischen Olaf Thon und Jerome zu stande. Völlig ergriffen hatte Jerome auch mit der einen oder anderen Träne zu kämpfen. Viele Fotos wurden gemacht und Olaf hatte reichlich Autogramme zu schreiben.

Selbst Stadionsprecher DJ Dirk war involviert und richtete seine Grüße in der Halbzeit an Jerome, seine Freunde und an Königsblau Metelen.

Über das Spiel hüllen wir den Mantel des Schweigens...

Nach dem wieder alle am Bus waren, begann eine feucht-fröhliche Party (siehe Fotos: das mit dem Bussitz ;-) ). Über Lutum, Heiner und Filou hat es dann doch noch einen Teil der Truppe nach Legden in das Dorf Münsterland verschlagen. Bis 5 Uhr - wie ich am anderen Morgen hörte...

Am Samstagmittag ging es dann mit alle Mann - nicht an den Ballermann, sondern nach Enschede zum Markt. Alles wurde gekauft: Matjes, Käse, Lakritz und diverse Erinnerungsstücke (u. a. kleine gelbe Holzschuhe - ohne Worte!). Na ja, alle hatten ihren Spaß.

Wieder in Metelen angekommen, ging es dann auch gleich weiter zum Brauhaus Klute nach Havixbeck. Nach einer kleinen Brauereiführung durch den Chef des Hauses, hatten wir reichlich Gelgenheit die verschiedenen Biersorten zu testen und das warme Buffet zu genießen - lecker!

Wieder in Metelen angekommen, "stürmten" wir das Landgasthaus Lutum. Die Stimmung war prächtig - sogar so prächtig, dass einer die Hüllen fallen ließ und nachher alle erneut nach Legden gefahren sind.

Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es dann am Sonntag um 12 Uhr wieder Richtung Amsterdam. Nach einem ausführlichen Stadtbummel startet der Easyjet um 18 Uhr Richtung Genf.

Fazit: Die Jungs haben Jerome einen tollen Junggesellenabschied bereit. Bei mir als Aussenstehenden hat das mächtig Eindruck hinterlassen. Ähnlich äußerten sich auch Olaf Thon und DJ Dirk. 

Hut ab und Respekt. Jerome, Du kannst stolz auf Deine Freunde sein!

Tout le bon et au revoir Geneve - Thomas

Pressestimmen zu unserer Weihnachtsfeier - 17.12.2007

Nikolaus outet sich: Er ist Schalke-Fan

Weihnachtsfeier des Schalke-Fanclubs

-pa- Metelen. Was basteln kleine Schalke-Fans zu Weihnachten? Völlig egal, nur blau-weiß sollte es sein, als Wiedererkennungswert sozusagen.

 Auf der  Weihnachtsfeier des Schalke-04-Fanclubs, die am Sonntagnachmittag im Saal des Bürgerhauses stattfand, wurde Unterhaltung für Groß und Klein geboten.  Während Mama, Papa, Oma und Opa zusammen saßen und eifrig der Verlosung folgten, die vor der Bühne stattfand,  hatten sich der Nachwuchs und seine große Helferin Anna-Lena  Joost für die Erstellung weißer Papphäuschen entschieden. Eifrige  Kuranyis, Neuers  und  Asamoahs stürzten sich mit Feuereifer auf Schere und Kleber. Pappe musste geschnitten, Löcher ausgeprickelt  werden. Die Fenster wurden mit blauer, durchscheinender Folie beklebt, das  Häuschen aufgestellt – und  voila, ein wunderschönes Windlicht war fertig.

Unter den Teilnehmern der Gewinnaktion waren mittlerweile die Gewinner ausgelost worden. Besonderes Highlight: Als Neumitglied darf sich auch Erich Krabbe auf einen Tag in der VIP-Lounge in der Veltins-Arena freuen.

„Die Weihnachtsfeier ist auf jeden Fall sehr gut  besucht“, freute sich der erste Vorsitzende des Fanclubs, Georg Feldhues, über knapp 190 Gäste  an diesem Nachmittag. Er trat nun zur Seite, um Platz zu machen für den Nikolaus, der seinen Besuch angekündigt hatte.

Mit einem dröhnenden „Lasst uns froh und munter sein“ – natürlich alle sechs Strophen, schließlich kann der Fußballfan von heute singen – betrat der Mann im roten Gewand den Saal. Er beschenkte die Kinder, bedankte sich für die Einladung und ging kurz auf das vergangene Jahr ein. „Es tut mir sehr leid, dass ihr auch in diesem Jahr nicht Meister geworden seid, aber“, der Nikolaus hielt kurz inne, „der Knecht Ruprecht ist eine richtige Zecke, den hab ich nicht im Griff. Und das Christkind schwört auf den VfB.“ Er erntete schallendes Gelächter. Mit den Worten „Es ist klasse, wie ihr alle zusammenhaltet, das ist eine tolle Sache“, verabschiedete er sich von seinem Publikum, schritt aus dem Saal und ließ die Schalke-Fans in gemütlicher Weihnachtsstimmung zurück. Quelle: WN

Weiter berichtet die WN mit folgendem Artikel, der auch in der MZ veröffentlicht wurde:

VIP-Bereich statt Nordkurve

...

Metelen. Manchmal sind es die kleinen Geschichten am Rande, die eine große Wirkung haben und Aufmerksamkeit verdienen. Ein Beispiel dafür erlebten die Schalke-Fans bei der Weihnachtsfeier des Fanclubs Königsblau Metelen. Hans Köning hat die Geschichte für das Tageblatt aufgeschrieben:

Wo man in diesen vorweihnachtlichen Tagen auch hinschaut, die Medienlandschaft berichtet an allen Ecken und Kanten über Weihnachtsmärkte, über Feierlichkeiten von Clubs, Betriebsgemeinschaften, Nachbarschaften und, und, und. Wer denkt bei den vielfältigen Angeboten schon an andere, denen es bei weitem nicht so gut geht? Bei den Metelener ,Königsblauen war es Detlef Ernsting.

Die Schalke-Fraktion im Umfeld staunte nicht schlecht als er am 18. Juni in den Aufsichtsrat des FC Schalke 04, das höchste Gremium des Clubs, gewählt wurde. Mit knackigen und markanten Sätzen wie ,Der Verein gehört meines Erachtens ausschließlich den Fans und Mitgliedern. Funktionäre sollten sich als Verwalter auf Zeit betrachten. hatte er seinen Kandidatenhut in den Ring geworfen. Natürlich verlangt das Ehrenamt die Präsenz im VIP-Bereich des Renommierclubs, aber viel lieber ist der Metelener doch Fan in der Nordkurve. Aber wenn dann schon der gute ,Zwirn angelegt werden muss, möchte Detlef Ernsting am liebsten einen Fan des Metelener Clubs in seiner Nähe wissen, zur Beruhigung natürlich.

Seinen inzwischen erworbenen Bekanntheitsgrad hat Ernsting bei der Weihnachtsfeier pfiffig eingesetzt. ,Wer möchte denn mal neben mir sitzen?, fragte er die Schalker. Um dann gleich anzufügen: ,Mit zehn Euro zu Gunsten der Kinderkrebshilfe seid Ihr in einer eigens vorbereiteten Tombola dabei. Die Verlosung führte zu einem Reinerlös von 530 Euro, der vom Vorstand auf 604 Euro aufgestockt wurde. Bravo Detlef Ernsting, eine tolle Idee für kranke Kinder.

Der Initiator bedankte sich bei den Fans mit einer weiteren Überraschung. Hatte er doch mit dem früheren Stadionsprecher Dirk Oberschulte-Beckmann beim Spiel der Blauweißen in München einen Deal nach dem Motto ,Wetten das...? geschlossen. Sieben neue Vereinsmitglieder für den FC Schalke 04 mussten her. Letztendlich kein Problem, Ernstings Argumente überzeugten. Eine Auswärtsfahrt hatte er damit für den Fanclub eingeheimst. Und ein spitzbübisches Grinsen konnte er sich bei der Bekanntgabe nicht verkneifen. Wie heißt es doch bei Erich Kästner: ,Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Josef Schnusenberg zu Gast im Bezirk 3 - 26.08.2007

 

Rheine - Pünktlich um 19.04 Uhr schritt Schalkes erster Mann, Josef Schnusenberg, zum Podium. In der Hand trug er eine Aktentasche. Vermutlich lag darin der frisch unterzeichnete Vertrag mit der Neuverpflichtung Carlos Großmüller. Eigentlich hätte Schnusenberg unmittelbar vor dem Info-Abend den DFB-Stützpunkt in Hauenhorst besuchen sollen.

 

Die Kreisauswahl-Kicker trainierten. Aufgrund des Transfers verspätete er sich aber.

 

In den Saal der Gaststätte Breckweg in Hauenhorst hatte Dieter Brand, hiesiger Bezirksleiter im Fanclub-Dachverband der Schalker, den Präsidenten eingeladen. Und zwar war bei dessen Wahl in der Arena im Juni. "So haben wir es unmittelbar nach der Wahl abgesprochen", blickte Brand zurück.

 

Sommertheater

 

Schnusenberg mit einer Portion blau-weißer Ironie: "Wir haben uns nicht zufällig getroffen, sondern du bist mir regelrecht hinterher gerannt." Doch ihm sei die Fan-Arbeit sehr wichtig und deshalb stellte er sich zunächst den Fragen des stellvertretenden Bezirksleiters Thomas Köning aus Metelen.

 

100 Mitglieder verschiedener regionaler Schalke-Fanclubs waren gekommen und reihten sich in die Rolle des Fragest

ellers ein. Sie wollten viel von ihrem Präsidenten wissen. Das "unsägliche Sommertheater" (Schnusenberg) um Stephen Appiah, die verpasste Meisterschaft, oder das Gazprom-Engagement.

 

So ein Vertrauensverhältnis hätten die Schalker noch zu keinem Hauptsponsor gehabt, auch die Partnerschaft zu Zenit St. Petersburg werde immer enger. Und: "Wir würden die Entscheidung heute noch mal genau so treffen." Denn: "Wenn wir anfangen, Sponsoren nach moralischem Urteil auszusuchen, haben wir schon verloren", ist Schnusenberg überzeugt.

 

Preiserhöhung

 

Das Gazprom-Geld solle in erster Linie in den sportlichen Bereich fließen. Wie bei der Verpflichtung von Großmüller. "Der ganz große Druck ist erstmal raus. Vielleicht legen wir im Januar noch einmal nach", so Schnusenberg. Samstag werde der Uruguayer wohl zum ersten Mal auflaufen. Und zwar zum Derby gegen die Dortmunder. "Ich zähle auf euch Fans, dass - wie bisher - die Aktionen um Derby intelligent sein werden." Egall, ob verbal oder mit Transparenten.

 

Die Fragen schwenkten über zu den Preiserhöhungen in der Arena, die Schnusenberg zwar als "moderat" bewertete, die er aber beim Präsidiumsbeschluss selbst abgelehnt habe. Zum Thema Rauchverbot im Stadion: "Das zu kontrollieren, halte ich für ausgeschlossen".

 

Auch die verpasste Meisterschaft haben die Fans noch nicht abgehakt. Der Präsident nahm es mit Humor: "Wenn wir es in dieser Saison nicht schaffen, sollten wir uns die 50-Jahr-Feier der Nicht-Meisterschaft nicht versauen lassen." Vielleicht hat er bereits eine Vorahnung, denn sein Tipp lautete am Ende der Veranstaltung: "Ich sehe uns am Ende der laufenden Saison mindestens auf dem zweiten Platz." - tst

Foto und Text: Münsterische Zeitung

 

10 Jahre Königsblau Metelen - 23.07.2007

„Königsblauer S04", schallte es am 21. Juli über den Metelener Marktplatz hinweg, als im Bürgerhaus der Schalkefanclub seinen 10. Geburtstag feierte. „Vor der Gründung wären wir erfreut gewesen, hätten wir 50 Fans versammeln können", sagte Georg Feldhues, Vorsitzender des Schalke Fanclubs Königsblau Metelen, zur Eröffnung der 10jährigen Jubiläumsfeier und blickte mit Stolz auf die neue Mitgliederzahl.

Genau 350 Metelener haben sich dem Kult und Phänomen mit Leib und Seele verschrieben.

„Ein Verein ist nur so gut und stark wie seine Mitglieder", lobte Georg Feldhues das königsblaue Interesse in der Vechtegemeinde.

Danach stürmte der Mü

nsteraner Bauchredner und Komiker Master Me gemeinsam mit seiner Puppe „Opa Oscar" die Bühne, der sich selbst als ältester S04-Fan outete und mit seinen bissigen Bemerkungen immer wieder Richtung „verbotener Stadt" abzielte und hierfür reichlich Applaus erntete..

Ihm folgte die Puppe „Horst Herpes", der sich frisch in den Fanclub eingeschrieben hatte und es zu Schadenfreude der Königsb

lauen immer wieder verstand das Unheil der Welt auf Dortmund zu lenken. Für seine kur

ze Zugabe holte sich Master Me zwei Schalkefans auf die Bühne, die als überdimensionale Handpuppen fungierten.

„Es ist schön einmal als offizieller

Vertreter von Schalke und als Mitglied hier zu sein", so das neue Metelener Aufsichtsratmitglied Detlef Ernsting, der zum Abschluss Georg Feldhues das Schalketrikot mit der Nummer 10 überreichte. Ab sofort ist Metelen mit der Rückennummer zehn immer auf Schalke vertreten, so Ernsting.

Danach überließ der Vorstand

die Bühne der „Ranger- Tanzband", die gemeinsam mit den Schalkefans bis in die frühen Morgenstunden zu den Hits der 80er, 90er und dem besten der Charts feierten und tanzten.

Foto und Text: Münsterische Zeitung

Detlef Ernsting - 18.06.2007

Die Basis nicht mehr im Blick

Sein Rücktritt gab Anlass zu Spekulationen: Detlef Ernsting (38) legte Anfang März sein Mandat im Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 nieder. Dem Gremium gehörte er seit Juni 2007 an. Im Gespräch mit unserem Redakteur Christian Bödding schildert der Metelener jetzt erstmals seine Beweggründe.

Der zeitliche Abstand den ich mir nun für meine erklärenden Äußerungen bewusst gegönnt habe, war für mich nötig, um keinesfalls den Eindruck zu erwecken, ich wolle böse nachtreten oder gar die Öffentlichkeit für meine eigene Publicity erzeugen oder gar missbrauchen. Das habe ich auch gar nicht nötig, denn es geht mir einzig und allein um das Wohlergehen unseres Vereines, des FC Schalke 04 und nicht um persönliche Vorteilsnahmen oder gar wirtschaftliche Vorteile

Wie lange haben Sie für Ihren Entschluss gebraucht, Ihr Mandat im Aufsichtsrat niederzulegen?

Ernsting: Das war ein Prozess über mehrere Wochen. Die meisten Aufsichtsratsmitglieder stehen dem Vorstand beratend zur Seite, nicht operativ. Ich habe mir angesehen, wo ich mich als Finanzanalyst eines großen Finanzkonzerns einbringen kann. Die Überzeugung, dass sich was andern muss, war seit Oktober 2008 da. Ich habe einige Dinge angesprochen, die in meinen Augen verbesserungswürdig sind. Feststellen zu müssen, dass meine Ansichten in der Diskussion mehr oder weniger ignoriert oder abgelehnt werden, das macht es dann schwierig.

Von Fans war in Foren zu lesen, sie hätten zu schnell hingeworfen. Gerade im Aufsichtsrat sollten doch verschiedene Ansichten repräsentiert und diskutiert werden, um dann zu einem Konsens zu kommen.

Ernsting: Ich habe den Anspruch, alles zum Wohle von Schalke 04 zu tun. Wenn Entscheidungen regelmäßig gegen die eigene Position fallen und einem unmissverständlich klar gemacht wird, dass von einigen Seiten keine Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit da ist, dann muss man ein Zeichen setzen, dass man mit dieser Art der Vereinspolitik nicht einverstanden ist.

Ihre Erklärung zum Rücktritt ließ viel Raum für Spekulationen. Geht es etwas genauer?

Ernsting: Im sportlichen Bereich sollten keine Entscheidungen getroffen werden, die dem Verein wirtschaftliche Nachteile bringen. Umgekehrt sollten keine wirtschaftlichen Fakten geschaffen werden, die sportliche Nachteile mit sich bringen. Schalke 04 ist riesig gewachsen in den vergangenen zehn Jahren. Aber die operative Ebene und die Führung sind nicht mitgewachsen. Ein Konzern mit 150 Millionen Euro Jahresumsatz ist etwas anderes als ein Verein ohne Arena, ohne Tochtergesellschaften und mit 30 Millionen Euro Umsatz. Da fehlen Köpfe, um das Ganze noch professioneller zu machen. Um mit dem sportlichen Wachstum mithalten zu können, hätte man die Vereinsstrukturen anpassen müssen, die haben nicht Schritt gehalten.

In einem Boulevardblatt hieß es, Sie hätten versucht, sich einen gut dotierten Job bei Schalke zu verschaffen. Das sei abgelehnt worden, deshalb hätten sie als Aufsichtsrat hingeworfen.

Ernsting: Nach dem Spiel in Enschede hatte ich mit dem Aufsichtsrats-Vorsitzenden Clemens Tönnies ein Gespräch. Darin habe ich gesagt: Es muss was passieren. Wir müssen uns besser aufstellen. Tönnies sagte: Man kommt an gute Leute nicht so schnell ran. Ich habe gesagt: Wenn es daran liegt, wäre ich bereit, von heute auf morgen meinen Job bei der Provinzial hinzuschmeißen und fürs gleiche Geld bei Schalke anzufangen. Tönnies hat aus diesem Gespräch den Kollegen im Aufsichtsrat suggeriert, ich wolle in den Vorstand hinein. Was definitiv falsch war. Wir haben uns darüber ausgetauscht. Am Ende hat sich Tönnies vor dem gesamten Aufsichtsrat bei mir für seine Aussagen entschuldigt. Damit war die Sache für mich erledigt. Was da einen Tag später in dem Boulevardblatt stand, da kann sich dann jeder sein Bild machen.

In einem Forum hieß es, Sie hätten aufgegeben, weil Sie an Manager Andreas Müller festhalten wollten und damit allein standen.

Ernsting: Absolut falsch. Ich habe analysiert, dass wir mit Andreas Müller als sportlich Verantwortlichem nie die gesteckten Ziele hätten erreichen können. Hierarchie und Infrastruktur in der Mannschaft sind nicht dergestalt, dass man erfolgreich Fußball spielen kann. Was man braucht, sind Führungsspieler, die in der entscheidenden Situation Spiele umreißen können. Spieler, die Verantwortung auf dem Platz und außerhalb übernehmen und wissen, was es heißt für Schalke 04 spielen zu dürfen.

Es wurden eine Menge Leute gekauft, die vom Charakter eher Mitläufer sind. Müller hat eine Anzahl von beliebig austauschbaren Spielern verpflichtet, die in der Summe Schalke 04 nicht dahin bringen können, wo man Schalke sehen will. Schalke hat den zweithöchsten Mannschafts-Etat nach Bayern München. Man kann zwar nicht erwarten, dass Schalke jede Saison Zweiter wird. Aber unterm Strich muss man erwarten, dass man mal Dritter oder Fünfter und dann aber auch mal Meister wird. Und für diese Big Points hat es mit Müller nicht gereicht.

Wäre ein leiser "Rücktritt aus persönlichen Gründen" besser gewesen?

Ernsting: Auf keinen Fall. Allerdings habe ich nicht damit gerechnet, dass meine Erklärung so viele Fragezeichen produziert. Ich konnte ja keinen Testballon für die Öffentlichkeit starten. Mir ging es nicht um ein mediales Bohei. Aber hätte ich gesagt, ich würde aus persönlichen Gründen zurücktreten, hätte das ja nicht gestimmt. Wenn ich der Auffassung bin, dass die Vereinspolitik grundsätzlich in die falsche Richtung läuft, habe ich nur die Möglichkeit zurückzutreten. Das Bild, das Fans und Mitglieder vom Verein haben, ist ein anderes, als es wirklich ist.

Können Sie sich vorstellen, in den Aufsichtsrat von Schalke 04 zurückzukehren?

Ernsting: Ich habe eine Mail bekommen, darin stand: "Ich kann nur hoffen dass du wieder kandidierst, wenn einige Leute auf Schalke keine Verantwortung mehr tragen." Einige Kollegen im Aufsichtsrat konnten mit mir nichts anfangen. Die dachten, ich sei Vorsitzender eines Fanclubs. Teile des Vorstands und Aufsichtsrats haben wohl Schwierigkeiten mit jemandem, der von der Basis kommt und alle zwei Wochen in der Kurve steht. Mich konnte man nicht dafür begeistern, die Preise zu erhöhen, weil in Hamburg, München und Gladbach die Sitzplätze im Schnitt drei Euro teurer sind. Das ist für mich kein Argument. Ich bin aber auch kein Sozialromantiker, der sagt, früher war alles besser. Schalke muss viel Geld einnehmen, um den Ansprüchen gerecht zu werden. Aber die Frage ist: Wie mache ich das? Mache ich das bei denen, die alle zwei Wochen 150 Kilometer mit dem Auto fahren, um Schalke zu sehen, oder mache ich das auf anderen Wegen.

Wie ist die aktuelle Lage auf Schalke?

Ernsting: Das Umfeld ist maximal unruhig. Ruhe gibt es nur, wenn die Protagonisten dafür sorgen, dass kein künstliches Medieninteresse angefacht wird. Ich kann mich in meiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied in den letzten eineinhalb Jahren an keine in den Medien publizierte Ablösesumme erinnern, die stimmte. Ich hoffe, dass die verkorkste Saison dazu genutzt wird, an den Strukturen zu arbeiten. Es ist weniger die Frage, ob wir den Spieler xy kaufen, der die Tore schießt. Wir brauchen entsprechende Kapazitäten auf allen operativen Ebenen.

Wen würden Sie sich als Trainer und/oder Manager wünschen?

Ernsting: Gut vorstellen könnte ich mir ein Konzept, wie es in England mit dem Teammanager praktiziert wird. Allerdings kann das auf Schalke nur funktionieren, wenn der Unterbau stimmt.

Diplom-Kaufmann und Finanzanalyst Detlef Ernsting ist 38 Jahre alt und leitet das Kapitalanlagen-Controlling und die strategische Kapitalanlage bei der Provinzial Nordwest-Holding. Eine Dauerkarte für Schalke hat er seit der Saison 1991/92. Mitglied des Bundesligisten ist er seit 1992. Ernsting zählt zu den Gründungsmitgliedern des Metelener Fanclubs Königsblau.

Quelle: Münstersche Zeitung


Niederlegung meines Aufsichtsratsmandats

Liebe Schalker,

die Entwicklungen der letzten Wochen und Monate haben mich in dem Eindruck bestätigt,
dass die Vereinspolitik nicht nur in sportlicher Hinsicht in die falsche Richtung weist und dies auch mehrmals intern kommuniziert.

Gleichzeitig musste ich bislang feststellen, dass ich mit meiner Sichtweise der Dinge innerhalb des Aufsichtsrats regelmäßig eine Einzel- bzw. Minderheitenmeinung vertrete.

Da ich mich bei der Ausübung meines Mandats ausschließlich in der Funktion des Stellvertreters für die Mitglieder unseres geliebten Vereins sehe, erwächst aus diesem Umstand für mich ein Gewissenskonflikt.

Daher habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, mein Mandat als Aufsichtsrat mit sofortiger Wirkung in der Einschätzung niederzulegen, damit das mehrheitliche Meinungsbild aller Schalker widerzuspiegeln.

Ich wünsche allen Mitgliedern im Aufsichtsrat den Mut und die Weitsicht, rasch die notwendigen Entscheidungen zu treffen, um unseren Verein wieder dahin zu führen, wo wir ihn alle sehen wollen.


Glückauf


Detlef Ernsting


PS. Schalke ist der geilste Club der Welt

Liebe Mitglieder und Fans des FC Schalke 04,

am 18.06.07 hat mich die Mehrheit der abstimmenden Mitglieder in den Aufsichtssrat unseres geliebten Vereins gewählt.

Am Ende hatte ich knapp 180 Stimmen mehr als mein Amtsvorgänger Klaus Marciniak. Er war sportlich fair und hat mir alles Gute für meine künftigen Aufgaben gewünscht. Dafür möchte ich ihm meinen Dank und Respekt aussprechen.

Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich für das mir damit entgegen gebrachte Vertrauen bedanken und verspreche, alles dafür zu geben, die Inhalte, mit denen ich mich beworben habe, in die AR-Arbeit einzubringen.

Ich weiß nicht, was ich damit bewegen kann. Ich werde mich aber gern in drei Jahren an meinen Worten messen lassen: Der Verein gehört ausschließlich den Fans und Mitgliedern. Als Funktionär habe ich lediglich das Glück aktiv für das Wohl unseres Vereins mitarbeiten zu dürfen!

Die Wahl hat gezeigt, dass die Kombination aus (hoffentlich) vorhandenem wirtschaftlichem Sachverstand und grenzloser Leidenschaft für den geilsten Club der Welt offensichtlich gute Voraussetzungen sind, um im Aufsichtsrat wirken zu dürfen.

Ich werde mich weiterhin als "einfaches" Mitglied und Fan des FC Schalke 04 sehen, dass einfach nur das Glück hat, für die Interessen möglichst aller Schalker das Wort zu erheben.

Dementsprechend werde ich wie bisher so oft wie möglich in der Nordkurve stehen, um unsere Jungs zum Sieg zu schreien! Gerne stehe ich dann auch zum persönlichen Gedankenaustausch von "Fan zu Fan" zur Verfügung.

Abschließend möchte ich es an dieser Stelle nicht versäumen, mich bei allen zu bedanken, die mich bei meiner Bewerbung und Kandidatur aktiv unterstützt haben, insbesondere bei meinem Bruder Christian (Max) und dem Geschäftsführer unseres Fan-Clubs Königsblau-Metelen, Thomas Köning (DJ Kobo).

In diesem Sinne: ein herzliches "Glück auf" !

Meine Bewerbung

Offener Brief an alle Mitglieder des FC Schalke 04

 

Am 18.06.07 wählt die Hauptversammlung unseres Vereins zwei Aufsichtsratsmitglieder. Neben

C.Tönnies, K.Marciniak und W. Rumpf wurde auch ich vom Wahlausschuss nominiert.

Nachdem sich die erste Freude über meine Nominierung gelegt hat, möchte ich an dieser Stelle die Möglichkeit nutzen, mich denen vorzustellen, für die Schalke ebenfalls unverzichtbarer Bestandteil des Lebens ist.

Hier zunächst die „harten“ Fakten:

Name: Detlef Ernsting
Alter: 36
Familienstand: Verheiratet und Vater von 2 Töchtern
Wohnort: Metelen, Kreis Steinfurt

Beruf: Kapitalanlagen-Controller
Ausbildung: Diplom-Kaufman; Europäischer Finanzanalyst

In meinen Job bin ich dafür zuständig, den Asset-Managern (Kapitalanlegern unseres Unternehmens) ein Spielfeld vorzugeben, auf dem sie sich bewegen können. Auf diesem Spielfeld können sie dann ihre Taktik umsetzen. Voraussetzung ist, dass die Spielregeln eingehalten werden. Dies zu überwachen (oder controllen) ist dann wieder mein Ding. Ich denke, die Aufgabenteilung zwischen Vorstand und Aufsichtsrat unseres Vereins sind damit absolut vergleichbar.

Mit diesem beruflich bedingten Wissen möchte ich dazu beitragen, dass wir niemals in eine existenzielle Krise geraten, wie eine unbedeutende KGaA aus der Nähe von Lüdenscheid vor einigen Jahren. Die Deutsche Meisterschaft ist einer meiner Lebensträume. Ich möchte aber keinen Titel, der erkauft wird mit Millionen, die man nicht hat. Gerade weil die Börse mein „täglich Brot“ ist, steht für mich fest: Schalke muss immer Fußballverein bleiben und darf kein seelenloses Kapitalmarktprodukt werden!

Jetzt die „wirklich“ wichtigen Infos:

Schalker: seit Geburt (zumindest war ich beim Kicken im Kindergarten schon Klaus Fischer)
Dauer

karte: seit Saison 91/92, zuerst Nordkurve Block 6, jetzt Nordkurve N2

S04-Mitglied: seit 1992
Fan-Club: Gründungsmitglied Königsblau Metelen 1997 e.V.

(Meine Geschwister beim Pokalendspiel in Berlin: Christian links, Marion rechts von mir.)

 

Ich möchte mich vor allem dafür einsetzen, dass die Einmaligkeit unseres Vereins dauerhaft erhalten bleibt! (beispielsweise durch die Verpflichtung von Spielern, die sich zu 100% mit dem Verein identifizieren; keine Verpflichtung von „Söldnern“ wie Toni Ailton). Jedem Spieler muss klar sein was es heißt, dass er „Auf Schalke“ spielt. Wenn das gewährleistet ist, dürfen sie auch ihre Millionen verdienen. Der Schulterschluss zwischen Fans und Mannschaft ab dem Spiel gegen die Schalendiebe in der letzten Saison muss gefestigt und ausgebaut werden. Diese Dinge sind es, die Schalke ausmachen.

 

Schalke ist für viele hunderttausend Menschen Teil des Lebensgefühls. Dies sollte trotz aller "notwendigen" Kommerzialisierung bewahrt werden. Daher ist auch wichtig sich nicht von einem Sponsor abhängig zu machen oder dem Sponsor Eingriffsrechte in die Vereinspolitik zu gewähren.

 

Der Verein gehört meines Erachtens ausschließlich den Fans und Mitgliedern. Funktionäre sollten sich als "Verwalter auf Zeit" betrachten.

 

Kommerzialisierung ist notwendig, wo sie uns hilft wettbewerbsfähig zu sein. Kommerzialisierung muss aber dort gestoppt werden, wo dadurch die Fankultur - und damit irgendwann auch der Verein - kaputt gemacht wird. Ich will die Spiele samstags 15.30 Uhr im Tempel sehen und nicht irgendwann sonntags um 12.00 Uhr.

 

In Sachen Kommerzialisierung gibt es innerhalb der Buli klare Tendenzen, den "Vorbildern" z.B. in England nachzueifern. Ich war im April beim Spiel Man.City - Liverpool. Ich fand´s schrecklich. Alles durchgestylt, nur Sitzplätze, Rauch- und Getränke!!!-Verbot im Stadion-Innenraum. Das Stadion war bis 10 Minuten vor dem Anpfiff fast menschenleer und 5 Minuten nach dem Abpfiff ebenso. Die billigsten Karten kosteten 30 Britische Pfund. Wie sähe es irgendwann bei uns aus bei solchen Rahmenbedingungen???? Wahrscheinlich wäre der Tempel noch immer voll; nur in einer anderen Zusammensetzung!?! Ich bin (bei aller sonst hoffentlich vorhandenen ökonomischen Vernunft) klar gegen solche Entwicklungen.

 

Und da sind wir beim nächsten Thema: der durchgeführten und noch geplanten Kartenpreiserhöhung! Das Ende der Fahnenstange ist erreicht! 11 Euro für einen Steher (für die Fan Clubs noch + 10% VVK Gebühren). muss genug sein. Viele Fans haben gerade eine Preiserhöhung hinter sich, in der der Verein die Rabattierung der Dauerkarten vereinheitlicht hat. Dazu noch die "Preisanpassung" für Speisen und Getränke in der Arena. Über Jahre war der FC Schalke 04 stolz auf seine niedrige Preispolitik und jetzt soll alles falsch sein?

(Mein Bruder Christian (rechts) und ich beim Spiel gegen die Zecken.)

Ein wichtiger Punkt meiner Bewerbung ist auch die Interessenvertretung der Fans und Mitglieder durch meine Person im Aufsichtsrat - für den Fall, das ich gewählt werde. Dazu gehört für mich auch der Dialog mit den Fans und Mitgliedern. Sowohl in der Nordkurve wie auch beim Besuch der Fan Clubs.

Ich hoffe, ihr habt Euch hierdurch ein Bild von mir machen können. Wenn jemand der Meinung ist, dass ein solcher Typ unserem Aufsichtsrat gut täte:

Jede Stimme zählt, und dafür Danke ich Euch!!!

Glück Auf  - Detlef Ernsting!

 

St. Petersburg - 11.06.2007

Montag, 23. April. Genau um 18.04 Uhr geht mein Handy: hallo Thomas, hast Du einen gültigen Reisepass? Ich antworte: nein! Warum fragte ich. Die Antwort von der anderen Seite, haute mich vom Hocker: wir sind eingeladen, von Gazprom, es geht nach St. Petersburg - Du bist dabei! Vom 06. bis 07. Mai geht es für mich nun in die russische Metropole.

Allerdings nur, wenn ich es schaffe, innerhalb von 12 Stunden einen gültigen Reisepass zu bekommen, einen Visumsantrag und das ganze auch noch am anderen Morgen in GE ist. Dank einiger Helfer, bei denen ich mich hier nochmals bedanken möchte, habe ich es geschafft. Ich bin dabei; bei einer Tour, wo ich nicht weiß, was mich erwartet. Russland, weit weg von Deutschland und den bekannten Vorurteilen....

Nach dem Sieg über die Clubberer war für mich die Nacht bereits um 2.38 Uhr vorüber. Ab in´s Bad - schnell frisch gemacht und den Koffer gepackt. Bezirksleiter Dieter erwartete mich, wie vereinbart, um 3.15 Uhr an Bölles Tanke. Koffer in den Golf und ab nach GE. Dort stiegen wir dann an  der Berliner Brücke in den Sammelbus nach Düsseldorf ein.

Schnell verging die Fahrt zum Flughafen in der Landeshauptstadt.

Mit der nötigen Ruhe wurde am Flughafen ein ordentlicher Kaffee zu sich genommen. Über den Preis möchte ich keine Worte verlieren... Bevor es in die AirBerlin Maschine ging, war Fototermin.

Eins sei Euch versichert, man kommt nach Russland schneller rein, als raus. Schnell haben wir die Einreise- und Zollkontrollen hinter uns gebracht.Vor dem Flughafen in St. Petersburg warteten bereits 3 Busse mit Luxusausstattung. Dazu dann noch eine Mercedes C-Klasse mit bunten Lichtern oben drauf.

Mit Höchstgeschwindigkeit ging es quer durch St. Petersburg zum Stadion von Zenit. Auf dieser Fahrt haben wir erfahren, das rote Ampeln nicht rot sein müssen; und grüne Ampeln nicht zwingend grün sind. Auf jeden Fall waren wir ratz fatz am Stadion.

Das Stadion, das Wetter - da kam bei dem Einen oder Anderem Parkstadionfeeling auf. Endlich mal wieder Regentropfen auf Trikot und Fanschal. Kaum auf den Rängen der Glückseeligkeit, zupfte ein kleiner Junge an meinen Königsblau Metelen Schal. Wollte er ihn klauen? Nein! Wollte er nicht. Sein Vater stand daneben und sprach in gebrochenem Englisch: "change"? Darauf ich: ja! Aber bitte ein Foto:

Das war ein Erlebnis, dass ich nie vergessen werde. Dieses Lächeln, die braunen Kulleraugen des Jungen. Und das alles wegen einem Schalke Schal....

Was  die Stimmung beim Erstligaspiel zwischen St. Petersburg und Samara angeht, kann der Beobachter nur sagen: Respekt den Fans von Zenit!!!

Der Support der Zenit Fans war einmalig. Die Lautstärke und Synchronität - davon können sich sogar die Ultras noch eine Scheibe abschneiden. Hätten die ein Dach auf dem Stadion gehabt, wären uns die Ohren abgeflogen!

Nach einem ordentlichem Imbiss - egal ob Brot oder Kaviar -  oder Cola und Vodka - es ging uns gut. Nicht ganz so gut ging es uns beim Fan Fussek Turnier. Die Zenit Leute dachten wohl, dass eine Auswahlmannschaft von S04 zum Fantreffen antritt... Frei nach dem Motto: doppelt so alt und doppelt so schwer hatten wir gegen die aktuelle A-Jugend von Zenit keine Chance.

Inzwischen war auch die Führungsspitze der Königsblauen vor Ort.

Egal - trotz des "göttlichen" Beistandes wurde unsere Fan Vertretung mit 12 : 2 an die Wand genagelt. Schon bei dem Fanspiel wurde deutlich, dass sich die Zenit Fans kaum von den Schalke Anhängern unterscheiden: im Support! Da skandierten die Russen "Schalke - 04" und wir konterten mit einem laufstarken "Zenit". Das war ein Traum.....

Zum Abendessen sollte es zum absoluten Fanduell kommen. Wir wurden fürstlich bekocht. Als alle - vermeintlich - satt waren, kam die Info: "Ihr könnt runter, der Hauptgang ist serviert...". Wir waren alle baff - nix geht mehr - satt!. Mit reichlich leckerem Bier - und ohne Vodka! - ging die Party ihren Gang.

Beim Sangesduell macht die Königsblauen den Anfang.

Mit Schalke 04, liebe im Revier oder Steht auf, wenn ihr Schalker seid - egal die Russen waren lauter...

Allerdings haben wir sie am Ende doch geschlagen! Mit "Blau und Weiß ein Leben lang" konnten wir die Zenit Fans in die Schranken weisen.

Allerdings haben uns die Russen doch am Ende gezeigt, wo der Hammer hängt. Als wir die Kneipe Richtung Hotel verlassen wollten, haben sie die Russische Nationalhymne abgesungen - Respekt und Gänsehaut inklusive.

An der gut gefüllten Hotelbar bedurtfte keines Wunsches. Alles war da; dank Gazprom. Ich war um 4 Uhr im Bett. Ich habe mir allerdings sagen lassen, dass es bis 7.30 Uhr ging.

Genau so sah es beim Frühstück aus. Dank Gazprom war das Frühstück deutlich orpulenter als unter der normalen Woche. Egal, ich lass es mir schmecken.

Die bevorstehende Stadtrundfahrt startete am Fan Shop von Zenit.

Unsere Tourleiterin Olga war die Stimmungskanone schlechthin: egal ob "ja, ja" oder "Haseninsel" sie war uns immer einen Schritt voraus und präsentierte uns St. Petersburg von seiner schönsten Seite.

Bei der Rückfahrt zum AirBerlin Flieger mussten wir allerdings noch einmal links abbiegen. Zur Blau-Weissen Kirche.Grün-weiss in klein und rot-weiss in noch kleiner sorgten für Diskussionen im Kampf um die Meisterschaft.

Trotz einiger Turbulenzen hat unser Pilot geschmeidig in Düsseldorf aufgesetzt. Das brachte ihm neben einer Laola Welle auch ein "Das war super, das war elegant..." ein. Nicht schön gesungen - aber laut!. Aber alle im Flieger stimmten schliesslich ein: "Wir woll´n den Käptain sehn, wir woll´n den Käptain sehn...."

Fazit: Es war eine tolle Tour. Viele sagten sogar eine geile Tour. Weit weg von Kommerz und Gazprom. Dr. Claus Bergschneider stellte deutlich heraus, das Gazprom keinesfalls die Meinung der Fans "kaufen" will; oder sogar den Verein FC Schalke 04.

Mein Fazit: Scheiß Wetter in Düsseldorf, ich will zurück nach St. Petersburg....

Munter bleiben.
Thomas

Ich war dabei: Schalke : Gladbach von Yannik Schaper, 10 Jahre alt - 14.04.2007

Hallo!

Am Abend vor dem Spiel, hat Thomas, unser Gschäftsführer, angerufen, dass für das Spiel noch eine Karte frei ist. Als erstes habe ich mich sehr gefreut, aber meine Eltern waren nicht da. Eine halbe Stunde musste ich warten. Als sie wiederkamen, habe ich sofort gefragt, ob ich mitfahren darf - ich durfte! Meine Freude war riesengroß. Mama hat sofort bei Thomas angerufen, dass es klappt.

Am anderen Tag ging es dann schon um 11.40 Uhr los. Zuerst holen wir immer einen Nachbarn ab. Dann ging es weiter zum Busbahnhof. Da treffen sich alle Fans aus Metelen zur Abfahrt. Im Bus war es diesmal sehr ruhig: keine Schalkemusik. Ich glaube, Thomas hatte die CD´s vergessen (Anmerkung vom Admin: hatte er nicht! Der CD Player war defekt!).  

Schnell waren wir am Stadion. Und dann ging es auf unsere Plätze in der Nordkurve. Dort war die Stimmung super. Noch besser war natürlich, dass Schalke 2 : 0 gewonnen hat. Eins der beiden Tore hat mein Lieblingsspieler erzielt: Kevin Kuranyi - von dem habe ich ein Trikot. Besonders gut fand ich, dass ich gut sehen konnte. Viele Erwachsene haben auf uns Kinder Rücksicht genommen. 

Bei uns im Bus wird immer ein Tippspiel gemacht. Auf dem Rückweg nach Metelen wird es dann ausgewertet. Ich habe gewonnen! Ich musste den Gewinn zwar mit 4 Leuten teilen, aber es waren 10,80 Euro, die ich gewonnen habe. Ich habe mich riesig gefreut.

Um kurz nach Sieben waren wir wieder in Metelen. Es war ein schöner Tag. Schnell wollte ich nach Hause. Es gab viel zu erzählen...

Müllsammelaktion 2007 - 25.03.2007

Glück auf!

Pünktlich um 9 Uhr versammelten sich 9 müllsammelwütige beim 1. Vorsitzenden. Von dort ging es über den Prozessionsweg Richtung Strönfeld. Mit reichlich Müllsäcken, 2 Schubkarren und verschiedenem anderen Gerät ging es an die Arbeit.

Und die lies nicht lange auf sich warten. Es ist erschreckend, was die Mitmenschen so achtlos in die Natur werfen. Wir haben (fast) alles gefunden: Kleidungsstücke, weggeworfene Pausenbrote, Bierdosen- und Flaschen, Weinflaschen (2005er Dornfelder Aldihang), Puddingbecher, uvm...

Die größte Sauerei hat wohl eine Gruppe Maigänger hinterlassen: der komplette Müll der Tour wurde am Wegesrand unter Laub entsorgt. Das Kurioseste Fundstück allerdings war ein 5 Tage alter Kontoauszug mit einem 5 stelligen Guthaben - was die Leute so alles verlieren...

Am Ende unserer Tour hatten wir 4 große Müllsäcke stramm gefüllt und dazu noch einen großen Sack mit Altglas - wenn sich das mal nicht gelohnt hat.

Als "Dankeschön" gab es dann am Bauhof einen heissen Teller Erbsensuppe mit Brötchen - lecker. Bei dem abschließenden Bierchen, wurde dann mit anderen Gruppen geredet und erzählt, was sie so an diesem Morgen erlebt haben.

Fazit: eine durchaus sinnvolle Einrichtung der Gemeinde, die auch weiterhin unterstützt werden sollte. Allerdings hätte die Beteiliung aus unserem Fan Club größer sein dürfen...

BWG Admin Thomas

Zusätzliche Informationen